21 | 09 | 2021

Alaska Inside Passage

Inside Passage

Anreise & Tag 1 (09.08.2009 - Tag 7)

Im Hostel in Vancouver Downtown habe ich um 10:30 Uhr ausgecheckt. Da es aber stark geregnet habe, habe ich nur in der Lobby gewartet. Ich habe mich dann mit einigen Leuten - unter anderem auch einem Österreicher unterhalten. Ein Engländer hat mir ebenfalls Japan und Südostasien empfohlen. Um 13:00 Uhr habe ich mich dann bei Nieselregen auf den Weg gemacht. Bis ich dann am Hafen war hat es aufgehört zu Regnen. Der Check in ist ganz normal und schnell verlaufen - meine Sorgen wegen der USA Einreise - ich hatte kein Rückflugticket oder so - waren unbegründet - es wurde nicht einmal danach gefragt.

Das Schiff selbst - die ms Veendam der Holland America Line - ist toll. Meine Kabine ist zwar nicht die größte, aber dafür ist direkt über dem Queen Size Bett das Bullauge mit dem Ausblick auf den Ozean. Um 16:00 Uhr hatte wir dann den Notfalldrill - jeder musste die Schwimmweste anlegen und zu seinem ihm zugewiesenen Rettungsboot. Danach ging es zur Erkundung des Schiffes - bzw. sind wir um ca. 17:00 Uhr ausgelaufen. Danach gab es dann reichlich und in großer Auswahl zu essen und gute Livemusik. Ich bin ja selten von etwas begeistert, aber das hat mir wirklich sehr gut gefallen. Nur die Drinks sind zum Teil doch etwas teuer - aber was soll´s.

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Weitere Bilder unter Auszeit 2009 - Alaska Inside Passage - Boarding & Erster Abend.

Tag 2 - at Sea (10.08.2009 - Tag 8)

Der Tag auf dem Schiff war sehr angenehm zum Erholen. Abnehmen kann man dabei aber nicht, weil es immer und überall sehr gut zu essen gibt. Auch sehr abwechslungsreich - Seafood, Lam, Huhn, Rind, ... Nach dem frühen Abendessen hatte ich es dann noch eilig, weil ich ja um 20:00 Uhr den Caption´s Welcome Toast mitmachen wollte. Angesagt war formelle Kleidung - aber nur zu diesem Zweck habe ich ja den Anzug mitgenommen. Jetzt war also der Augenblick wo er zum Einsatz kam. Zuerst wurde mit Champagner auf den Kapitän und die Kreuzfahrt angestoßen. Danach gab es eine gute "Broadway" Show - nochmal mit Champagner. So viel auf einmal getrunken habe ich schon lange nicht - immerhin drei Gläser Champagner. Danach habe ich noch im Casino Black Jack gespielt - aber viel geworden ist nicht - nach einer Stunde spielen habe ich mit den aufgehört zu spielen mit dem ich auch begonnen habe. Danach habe ich nochmal in die Broadway geschaut, aber da sie nochmal die gleiche war mich gleich in die Kabine begeben. Morgen beginnt der Tag schon sehr früh - wir kommen um 07:00 Uhr an - um 07:50 Uhr fahre ich auf einen Tour zum Krabben fischen.

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Weitere Bilder unter Auszeit 2009 - Alaska Inside Passage - Erster Tag auf See.

Tag 3 - Ketchikan (11.08.2009 - Tag 9)

Am Morgen bin ich sehr früh aufgestanden, weil ich sehen wollte wie wir in den Hafen von Ketchikan einlaufen. Leider hat es da schon geregnet. Pünktlich um 07:00 Uhr konnten wir von Bord gehen. Meine Regenjacke ist ja nicht die Beste, deshalb bin ich zuerst durch ein paar Geschäfte in Downtown.

Um 07:50 bin ich am Treffpunkt gewesen, wo wir dann gleich zum Schiff gegangen sind. Zum Glück waren die Sitze dort überdacht. Es waren auch Heizstrahler an der Decke montiert, und man konnte heiße Getränke bekommen. Auf Regenmäntel mit einem warmen Fließ als Innenfutter wurden zur Verfügung gestellt. Wir sind dann rausgefahren - die Leute haben sich währenddessen vorgestellt. Allesamt sehr nette und angenehme Personen. Einer hat sogar auf der "Maverik" (siehe Der gefährlichste Job Alaskas oder in Englisch Deadliest Catch) gearbeitet. Der Kapitän selbst und sein Schiff haben lange Jahre Krabben gefischt, bevor sie zum einfahren übergegangen sind - Schaufischen für Touristen. Das Schiff selbst ist ein echtes Krabbenfangschiff - nur statt der Fangkörbe wurde an Bord eine Bühne mit Sitzplätzen für die Passagiere eingerichtet (siehe dazu http://en.wikipedia.org/wiki/Deadliest_catch#Featured_fishing_vessels).

Zuerst haben sie uns gezeigt wie man Fisch fängt - wie sich die Haken über die Zeit geändert haben. Dann haben wir zwei kleine Fische gefangen. Dann sind wir zu Seeadler gefahren die durch ausgeworfenen Fisch dazu animiert wurden bei uns am Boot vorbeizufliegen. Dabei haben wir dann auch noch eine Wal gesehen. Dann ging es ans Eingemachte - das Einholen eines Fangkorbes für Königskrabben. Es waren dann auch einige drin. Sie wurden dann rausgenommen - wir konnten sie selbst anfassen - dornig wie Rosen. Zwei tote Krabben wurden zerlegt - uns wurde gezeigt wie der Panzer aussieht - wie sie wachsen und ihren Panzer erneuern. Da alles Catch and Release war wurden alle Krabben wieder zurückgebracht.

Dann haben wir diesen Korb wieder ausgebracht und einen anderen Korb eingeholt mit zwei anderen Arten von Krabben - deren Namen ich aber schon wieder vergessen habe. Die eine Art stellt sich auf jeden Fall dar wie ein Stein. Auch die konnte man wieder anfassen bzw. damit fotografiert werden.

Als letztes haben sie einen Oktopus gefangen und gezeigt - nur den konnten wir leider nicht anfassen - der hat sich richtig an deren Regenkleidung festgesaugt. Überhaupt waren die Leute super nett, freundlich, zuvorkommend und haben alle Frage beantwortet. Man konnte auch beim Stehen überall hingehen wo man wollte - sich alles ansehen.

Ich muss sagen, ich bin begeistert von der Tour. Mit 160 USD zwar nicht billig, aber alle male ihr Geld Wert. Bevor wir dann abgelegt haben bin ich noch etwas durch Ketchikan gewandert - habe mir dabei auch eine neue Jacke - wasserdicht - gekauft. Danach ging es zurück auf das Schiff - wobei ich mir das Auslaufen aus dem Hafen nicht entgehen lassen konnte.

Da Melinda - verantwortlich für die Shore Excursions - diese sowie für die anderen Stopps verschiedene Touren empfohlen hatte - und ich nur diese als Test gebucht habe, habe ich danach auf die weiteren Empfehlungen gebucht. Allesamt nicht billig, aber wenn sie so gut sind wie das Krabbenfischen - eine Tour die selbst bei Regen begeistert - werden sie auch toll sein. Damit habe ich jetzt binnen dieser drei Tage über 850 USD ausgegeben. Für Juneau habe ich den Wasserflugzeugflug über den Gletscher gebucht - für Skagway die White Pass Railroad und den Cruisetrain für Seward nach Anchorage. Damit sollte ich für die Kreuzfahrt gut ausgerüstet sein.

Am Abend hat sich dann vom Kreuzfahrtschiff aus noch eine kleine Walbeobachtung ergeben.

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Weitere Bilder unter Auszeit 2009 - Alaska Inside Passage - Ketchikan.

Tag 4 - Juneau (12.08.2009 - Tag 10)

Zum Glück war das Wetter schön, weil mein Wasserflugzeugflug zur Taku Lodge erst am Nachmittag war. So habe ich in Ruhe zu Fuß die Stadt erkundet. Für die Hauptstadt eines US Bundesstaats ziemlich klein. Interessant auch, dass man Juneau vom Festland aus mit dem Auto nicht erreichen kann. Die ganzen Autos hier sind also mit dem Schiff gekommen. Ich hab mir auf meinem Weg durch die Stadt das Rathaus und das zu Hause des Gouverneurs - Sarah Palin - angesehen. Danach bin ich ins Alaska State Museum - hier hab es einiges über die ursprünglichen Einwohner von Alaska zu sehen. Danach war ein Zwischenstopp auf dem Schiff zum Mittagessen angesetzt.

Ich bin dann am Nachmittag mit acht anderen Personen mit dem Wasserflugzeug zur Taku Lodge - ein ca. 25 Minuten Flug über einige Berge, Gletscher, Flüsse und Seen. In der Lodge gab es dann - wie anders zu erwarten - Lachs zum Essen - der scheint in Alaska so normal wie Brot zu sein. Wir wurden dann durch einen Bären gestört - ein mittelgroßer schwarzer Bär wurde durch den Grillgeruch des Lachs angezogen. Zwei der Aufseher kannten den Bären schon und haben ihn und uns getrennt gehalten. Als sie ihn verscheuchen wollten ist er auf einen Baum geflüchtet. So schnell wie der da rauf ist kann man gar nicht schauen. Als wir dann alle zum Essen im Haus waren ist er dann abgezogen. Wir haben dann noch einen kleinen Spaziergang gemacht, ehe uns die Wasserflugzeuge wieder abgeholt haben. So ein Wasserflugzeug landet sanfter als eine Linienmaschine - das hätte ich gar nicht erwartet. Mit den Kopfhörern ist der Lärm auch nicht schlimmer als in einem Linienflugzeug, aber ohne ist es doch sehr laut.

Anschließend bin ich noch etwas auf dem Dock herum und hab noch das ein der andere Foto vom Schiff aus gemacht. Ich hatte mich dann kurz zum Ausruhen hingelegt - dabei bin aber gleich eingeschlagen. Entweder macht das die frische Seeluft, oder die viele Bewegung - jedenfalls bin ich jeden Tag am Abend hundemüde - schlafe wie ein Stein.

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Weitere Bilder unter Auszeit 2009 - Alaska Inside Passage - Juneau.

Tag 5 - Skagway (13.08.2009 - Tag 11)

Die Ankunft habe ich verschlafen - obwohl ich am Vorabend ja schon ab ca. 20:00 Uhr geschlafen habe, hat es bis 06:15 gedauert bis ich wach war. Da waren wir schon am Dock. Es ist dann nur noch ein anderes Kreuzfahrtschiff gekommen das verkehrt herum neben uns angedockt hat.

Um ca. 07:15 bin ich dann vom Schiff runter - nach einem schnellen Frühstück - und habe, weil mein Ausflug erst um 08:20 beginnt noch schnell die Stadt erkundet. Das dauert ja nicht lange, es gibt in Skagway ja nur eine Hauptstraße die nicht gerade sehr lang ist. Mit gerade mal 800 Einwohnern ist ein Kreuzfahrtschiff mindestens doppelt so groß wie die Stadt.

Dann sind wir mit dem Bus Richtung kanadischem Yukon Territory. Ich muss sagen das war leider schon sehr touristisch - vor allem unser Mittagsstopp in Carcross (Caribou Crossing). Die Aussicht vom Bus und die diversen Fotostopps waren allerdings gut. Das beste kam aber am Nachmittag - und da auch das Wetter besser wurde - die Sonne kam heraus - war auch die Aussicht sehr gut - nämlich die Fahrt mit der White Pass Railway. Wir sind dann mit dem Zug von Fraser (Kanada) bis runter nach Skagway - immerhin 1000 Meter Höhenunterschied in ca. 2 Stunden gefahren. Zeitweise war der Ausblick über die Schluchten wirklich wunderbar.

Zurück am Schiff habe ich nach dem Abendessen das Abendprogramm im Showroom - die Street Singers - genossen. Um 23:00 Uhr habe ich dann noch am Lido Deck vom "süßen Abend" vom Buffet genascht. Dort haben sie sich wieder mit den Melonenschnitzereien und Eisskulpturen übertroffen.

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Weitere Bilder unter Auszeit 2009 - Alaska Inside Passage - Skagway.

Tag 6 - Glacier Bay (14.08.2009 - Tag 12)

Es war wieder ein sehr früher Tag. Um 06:00 Uhr hat das Schiff die Grenzen zum Glacier Bay National Park überschritten. Es sind zwei Park Ranger an Board gekommen die uns im Laufe des Vormittags alles Mögliche über den Park und die Tiere die wir am Weg in den Park - zu den Gletschern - gesehen haben, erzählt haben. Am Morgen war es eisig kalt - ca. 5° C, aber da ein sehr starker Wind ging hat es sich wie -5° C angefühlt. Ich war dann auch froh, dass ich mir noch die dicke Jacke gekauft habe. Bis ca. 17:00 Uhr waren wir in der Glacier Bay. Wir sind bei in das Tarr Inlet - und haben dort fast eine Stunde direkt vor dem Margerie Glacier verbracht - leider hat er nur einmal sehr klein "gekalbt". Dennoch ein wunderbarer Anblick. Ich hätte nicht gedacht das ein so großen Schiff überhaupt so nahe an einen Gletscher ran darf - auch der Park Ranger hat um 14:oo Uhr in einer kleinen Präsentation gesagt, dass wir einen Kapitän haben der Gletscher sehr gerne hat, denn wir waren wirklich nach dran. Ich denke so 75 Meter entfernt.

Vor allem interessant war, wie man die kleineren Eisblöcke am Rumpf gehört hat, weil wir schon einige gestreift haben. Nur den wirklich großen wurde ausgewichen. Das Schiff ist ja sehr wendig - kann ja am Stand eine 360° Drehung machen. Nach dem Tarr Inlet sind wir soweit erlaubt in das John Hopkins Inlet und haben dann noch etwas Zeit vor dem Lamplugh Glacier verbracht. Aus diesem Gletscher fließt in der Mitte ein Wasserfall aus dem Eis. Wenn man bedenkt, dass die ganze Glacier Bay vor 250 Jahren noch ein großer Gletscher war, sieht man hier eine enorme Rückzugsrate des Eises. Und dennoch wollen die USA den Klimawandel nicht als menschenverursacht einstufen. Glacier Bay wurde auch als World Heritage Site deklariert, weil die Flora und Fauna vor allem Unterwasser sehr vom Salzgehalt abhängt und dieser sich mit dem abschmelzen der Gletscher verändert.

Nach dem Mittagessen habe ich dann ein kleines Nickerchen gemacht - bevor der Kapitän uns sozusagen gewarnt hat, dass es etwas unruhiger werden kann - denn wir begeben uns jetzt das erste Mal richtig auf den offenen Ozean.

Um 20:00 Uhr bin ich dann wieder in den Anzug um zum Abendessen. Da ich die 20:00 Uhr Show von "Encore" versäumt habe, habe ich wieder mal im Casino meine Zeit verbracht. Um 22:00 Uhr habe ich mir dann die Abendshow angesehen - echt super. Nur leider war diesmal kein fotografieren mit Blitz erlaubt.

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Weitere Bilder unter Auszeit 2009 - Alaska Inside Passage - Glacier Bay.

Tag 7 - at Sea (15.08.2009 - Tag 13)

Wieder ein Tag auf See. Ich habe mit den Vorbereitungen für die Abreise begonnen. Am Vormittag habe ich Wäsche gewaschen. Danach war ich auf dem Disembarkation Briefing - dort hat dann der Cruise Direktor noch eine kleine Show abgezogen - und auch einen Teil der Crew präsentiert. Der Nachmittag war dann zum relaxen. An Deck konnte man nicht gehen, es war den ganzen Tag neblig und hat auch geregnet. Nach dem Abendessen habe ich dann den Rucksack gepackt - das Gepäck wird von der Crew vor Mitternacht eingesammelt - in dem Fall wird meines zum Flughafen Anchorage gebracht - wo ich dann mein Mietauto sowie mein Gepäck bekomme. Nur Handgepäck ist im Zug nach Anchorage erlaubt. Das wird morgen sowieso ein heftiger Tag - zwischen 05:00 Uhr und 06:00 Uhr muss ich noch die Rechnung begleichen. Um 06:00 Uhr geht es dann von Board zum Transfer zum Zug.

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