24 | 07 | 2021

Kanada Alberta

Rocky Montains

Squilax nach Jasper (13.09.2009 - Tag 42)

Am Morgen konnte ich dann endlich bewundern wo ich da am Vortag in der Nacht bei absoluter Dunkelheit angekommen war. Die Schlafplätze in alten Eisenbahnwagons sind genial. Es ist so viel wie möglich von der Eisenbahn erhalten.

Der General Store in dem das Hostel ist hat auf mich gewirkt wie ein Museum in Alaska, oder wie das Geschäft in Niederrußbach als ich dort auf die Volksschule gegangen bin, aber nicht wie ein aktuelles Geschäft das betrieben wird. Dennoch - eine geniale Unterkunft, toll.

Dann kam der Weg der Fahrt - ich habe mich für die in meiner Karte eingezeichnete Abkürzung zum Highway 5 entschieden - das was aber nur eine geschotterte Straße über einen Berg - nicht gerade einfach zu fahren. Danach haben sich bis Jasper eigentlich nur kleine Landschaftsstopps ergeben - ich hatte nichts gesehen wo es sich zu stoppen gelohnt hätte.

In der Stadt Jasper selbst habe ich das Hostel natürlich nicht gleich gefunden - erst mit Input von der auch sehr gut getarnten Tourist Information habe ich eine Karte und das Hostel gefunden - aber leider nicht nach meinem Geschmack. Kein bzw. nur sehr instabiles langsames Satelliteninternet. Ein Dorm Room für ~50 Leute mit wirklich extrem lauten Ventilatoren. Definitiv eine Unterkunft für maximal einen Tag. Da es in Japser sonst nur Wilderness Hostels - ohne fließend Wasser - gibt, habe ich mich entschieden in Lake Louise anzurufen und dort für 5 Tage zu reservieren. Dort kann man viel machen, und schön langsam bin ich es leid jeden Tag umzuziehen - ich will mal länger auf einen Platz stehen.

Nach dem Check in bin ich dann noch durch die Stadt marschiert und habe dann noch den Malinge Canyon im Jasper Nationalpark besucht - da ist es zwar schon dunkel geworden, aber mit dem Stativ haben sich dadurch schöne Bilder von den Wasserfällen ergeben.

Am Abend zurück hatte ich dann doch noch eine positive Überraschung - die ersten Österreicher die ich getroffen habe - und dann auch noch gleich drei am Stück die gemeinsam mit einer Deutschen durch Kanada in zwei kleinen Autos touren. Mit denen hat sich dann noch ein langer Abend bis weit nach Mitternacht am Lagerfeuer ergeben - nachdem wir aus dem Common Room wegen der Lautstärke vertrieben worden sind.

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Weitere Bilder unter Auszeit 2009 - Alberta - Squilax naxh Jasper.

Jasper nach Lake Louise (14.09.2009 - Tag 43)

Am Morgen bin ich schon früh auf, da der Weg nach Lake Louise lange ist und ich noch einiges sehen wollte. Zuerst bin ich nochmal nach Malinge Lake - nachdem ich ja gestern schon den Canyon gesehen habe wollte ich heute noch den See sehen - war auch ganz nett.

Nach einem Tankstopp in Jasper - und Luftdruck in den Reifen nachbessern, da die Reifenluftdruckwarnleuchte aufgeleuchtet hat - habe ich mich dann auf den Weg nach Lake Louise gemacht.

Zuerst zu den Athabasca Falls - das ist ein kleiner Wasserfall der auch in einen ähnlichen Canyon wie der Malinge River fließt. Nach einem längeren Stopp auf der Straße - es wurde eine Sprengung gemacht, nachdem eine Steinlawine die Straße teilweise blockiert hat - hab ich dann den Athabasca Gletscher bewundert. Dort habe ich dann auch die Österreicher von gestern, sowie die eine aus den USA wieder getroffen. Da ich schon zig Gletscher in der letzten Zeit gesehen habe wollte ich auf die anderen nicht warten und habe mich weiter auf den Weg gemacht.

Der nächste Stopp war der Mistaya River - ein Fluss und Canyon ähnlich dem von Malinge Lake. Beim letzten Abstecher - dem Bow Summit - habe ich dann die Österreicher wieder das Parking Lot verlassen sehen wie ich gekommen bin.

Beim einchecken in das Hostel dann die böse Überraschung, nicht nur das es sehr teuer ist, was mich nicht so stören würde, das Internet funktioniert nicht. Und keine Aussicht auf Besserung in den nächsten Tagen. Daher habe ich mich entschieden meine Pause von 5 Tagen in Lake Louise zu verkürzen und drei davon in Banff zu verbringen.

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Weitere Bilder unter Auszeit 2009 - Alberta - Jasper nach Lake Louise.

Lake Louise Tag 2 (15.09.2009 - Tag 44)

Gestern am Abend habe ich noch Cathrine, welche ich in Jasper kennengelernt habe, getroffen und mich von ihr zu einer Wanderung am Lake Louise überreden lassen. Daher haben wir uns heute um 09:00 Uhr zum Lake Louise aufgemacht.

Das Panorama vom Chateaut Lake Louise ist gewaltig. Man hat fast alles hier, Berge, Gletscher, der See, Wanderwege.

In Unkenntnis des Weges haben wir dann ca. 500 Höhenmeter bis auf den Big Beehive gemacht. Von dort oben hat man zwar eine spektakuläre Aussicht, aber morgen werd ich sicher einen Muskelkater haben, so anstrengend wie die dann doch 14km lange Runde war.

Von der Tour musste ich mich am frühen Nachmittag erst mal erholen und hab ein Mittagsschläfchen gemacht, bevor ich dann zu den Takakkaw Falls aufgemacht habe. Das ist der höchste oder zweithöchste Wasserfall in Kanada - ich habe dazu widersprüchliche Informationen bekommen. Wenn man bedenkt dass das Wasser was die Wasserfälle herunterstürzt heute ausschließlich Gletscherschmelzwasser ist, ist das nicht ganz so erfreulich. Aber sehr beeindruckend.

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Weitere Bilder unter Auszeit 2009 - Alberta - Lake Louise Tag 2.

Lake Louise nach Banff (16.09.2009 - Tag 45)

Am Morgen habe ich mich zuerst wieder zurück auf den Weg nach Jasper gemacht - zumindest 40 Kilometer um die Viewpoints die ich dort ausgelassen habe nachzuholen.

Danach bin ich dann nach nochmal in den Yoho National Park um auch dort die wichtigsten Sehenswürdigkeiten nachzuholen. Das war unter anderem Lake Emerald - völlig überrannt von japanischen Touristen - und dann noch die Wasserfälle ganz am Parkrand.

Am noch frühen Nachmittag habe ich mich dann in Banff im Hostel einquartiert - wieder ein Einzelzimmer - kostet zwar mehr, ist mir aber meine Erholung wert. Und wie ein Wunder, endlich auch ein funktionierendes Internet.

Nach dem Start der Uploads habe ich mich dann auf den Weg in die Stadt gemacht - bin die Banff Avenue abgelaufen - zumindest im wichtigsten Teil. Dabei zeigt sich dann auch, dass die Stadt wirklich zu 100% für Touristen da ist - im Sommer wie auch im Winter. Zum Beispiel kostet eine einfache Tüte Eis über 4 CAD. Ich hab dann noch bei Sears eingekauft, denn wenn ich schon drei Nächste hier bleibe, dann kann ich mir zumindest das Frühstück und was zwischendurch selbst kochen und muss nicht immer essen gehen.

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Weitere Bilder unter Auszeit 2009 - Alberta - Lake Louise nach Banff.

Banff Tag 2 (17.09.2009 - Tag 46)

Heute am Morgen war es bewölkt. Ich dachte machst dich mal auf den Weg die Stadt zu erkunden, aber dann hat es zu regnen begonnen und ich bin zurück in Hostel. Wollte sowieso einen ruhigen Tag einlegen - wenn das Wetter nicht so gut ist trifft sich das Ideal.

Dann hab ich gleich noch die Autovermietung angerufen, denn mein Yaris zeigt an, dass ein Service notwendig ist. Die haben gesagt, ich kann entweder ein anderes Auto bekommen, oder ich lasse den Ölwechsel machen und bekomme dann in Seattle einen Refund für die Kosten. In Calgary wär die nächste Gelegenheit - ich soll dann an dem Tag wo ich was machen will nochmal anrufen - das geht nur am selben Tag, weiter im Voraus können sie mir noch nicht helfen.

Zu Mittags war es dann wieder kurz schön, da bin ich nochmal zwei kleine Punkte in der Stadt angefahren, aber dann hat es gleich wieder zu Regnen begonnen.

Daher hab mich am Nachmittag um alltägliche Dinge gekümmert. Haare schneiden, Wäsche waschen, einkaufen und speziell Postkarten kaufen.

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Weitere Bilder unter Auszeit 2009 - Alberta - Banff Tag 2.

Banff Tag 3 (18.09.2009 - Tag 47)

Heute bin ich es wieder gemütlich angegangen.

Am Morgen habe ich mal mit meiner Familie geskyped. Zu Hause gibt es anscheinend auch nicht viel neues. Danach habe ich gleich die Postkarten auf die Post gebracht um dann zum River Floating zu gehen. Das war allerdings lahmer als erhofft - dafür aber sehr teuer.

Am Nachmittag bin ich dann den Mount Norquay hinauf um die Aussicht über die Stadt zu genießen - und anschließend noch eine fünf Kilometer Wanderung durch den Johnston Canyon. Der war dann wieder besser als erwartet.

Ich muss gestehen - schön langsam fangen die Rockies an immer und überall gleich auszusehen. Wird Zeit das ich mich wieder auf den Weg mache. Dazu habe ich für morgen schon in Calgary reserviert.

Schon früh war ich wieder zurück im HI, habe dann im Internet gesurft, die Website aktualisiert und als verspätetes Mittagessen meine Suppe gewärmt.

Am Abend habe ich dann noch in Cougar Pet´s eine kanadische Spezialität probiert - Perogies.

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Weitere Bilder unter Auszeit 2009 - Alberta - Banff Tag 3.

Alberta Interior

Calgary (19.09.2009 - Tag 48)

Am Morgen habe ich mich von Banff aus in Richtung Calgary auf den Weg gemacht. Zum Teil war das ein sehr schöner Anblick - die Bergkette der Rockies am Horizont.

Um 11:00 Uhr war ich dann schon in Calgary und habe dort als erstes den olympic Park besucht. Das ist ein Teil des Austragungsorts der olympischen Winterspiele in Calgary 1988. Doch nicht so interessant. Vor allem für Mountainbiker interessant, da man da im Sommer sehr gut Downhill fahren kann. Aber dennoch, dort trainieren noch immer Skispringer, bzw. auch Eisbobfahrer.

Wie ich schon vorgewarnt wurde - als ich nach Downtown fahren wollte haben mir unzähliche Baustellen den angesagten Weg versperrt - immer wieder Umleitung auf Umleitung. Nicht vorstellbar wie viele Baustellen es in der Innenstadt gibt. Als ich dann endlich angekommen bin habe ich gleich hinter dem Calgary Tower ein Alamo Vermietungsstelle gefunden - und dort nochmal wegen dem Ölwechsel gefragt. Ein Austauschauto wollten die mir nicht geben, weil es nicht in die USA sollte - stattdessen haben sie mir eine Werkstätte genannt zu der ich fahren soll und den Ölwechsel machen sollte. Das habe ich dann auch gemacht - und dann während des Ölwechsels eine Stunde in der dahinterliegenden Mall mit verspätetem Mittagessen verbracht. Das Ganze hat mich dann bis 15:00 Uhr beschäftigt - und zu guter Letzt hat die Werkstätte auch nicht gewusst wie man das "Wartung Notwendig" Licht abschaltet. Sie haben zwar den Ölwechsel gemacht, das habe ich gesehen, aber die Anzeige zurücksetzten konnten sie nicht.

Jetzt konnte ich mich endlich auf durch die Stadt machen. Vom Hostel aus konnte ich leicht zu Fuß durch die Stadt gehen. Interessant - ich habe auf meinen Weg durch die Stadt drei Hochzeitsgesellschaften gesehen - und zwei Fotoshootings mit wohl semiprofessionellen Models. Und natürlich musste ich auch auf den Calgary Tower um die Aussicht zu genießen. Am Abend habe ich mich dann mit Gary Arndt für morgen früh verabredet.

Dann habe ich mich nochmal kurz vor Sonnenuntergang auf den Weg gemacht um die Skyline bei Sonnenuntergang zu sehen. Leider war ich zu Fuß zu langsam und habe den Sonnenuntergang verpasst. Hab eben dann einfach so Bilder von der Skyline gemacht.

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Weitere Bilder unter Auszeit 2009 - Alberta - Banff nach Calgary.

Calgary Tag 2 (20.09.2009 - Tag 49)

Am Morgen bin ich durch den Regen zum Hotel von Gary Arndt (http://everything-everywhere.com/) und habe ich mich mit ihm beim Frühstück unterhalten. Wir sind anscheinend beide nicht die gesprächigsten. Er hat mir einige Tipps für Japan und Vietnam gegeben, ich ihm über seine nächsten Städte - Banff, Jasper und Vancouver.

So gegen 11:30 Uhr haben wir uns dann verabschiedet und ich habe mich in den Prince´s Island Park gemacht. Dort am Parkeingang hatte dann auch der Verein "Calgary Aids awarness" eine Veranstaltung.

Danach bin ich auf den Weg zurück ins Hostel. Nach Erkundigungen über das Fort Calgary habe ich mich dazu entschieden es nicht zu besuchen - es ist wohl sehr ähnlich zum Fort Langley - und ich habe jetzt nicht vor mehrfach für das selbe zu bezahlen.

Stattdessen nutze ich die Gelegenheit auf der Webseite einiges nachzuholen und die Bilder der letzten Tage online zu bringen, da ich sie jetzt zumindest schon hochgeladen habe. Die HI Hostels in Banff und Calgary haben bessere Internetanbindungen als die letzten Wochen.

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Weitere Bilder unter Auszeit 2009 - Alberta - Calgary Tag 2.

Calgary nach Lethbrige (21.09.2009 - Tag 50)

Schon früh am Morgen habe ich mich auf den Weg nach Drumheller gemacht. Dabei nochmal die Stadt bei Sonnenaufgang bewundert, und auch noch schnell das Eis von den Fenstern am Auto gekratzt.

In und um Drumheller gibt es einiges zu sehen. Vor allem interessant ist, da fährt man so durch das Farmland - ein weites flaches Land - alle Straßen gerade aus - man sieht sie am Horizont verschwinden - ab und zu eine Ölpumpe, ab und zu Stromleitungen - und dann ist da dieser Canyon. Plötzlich und ohne Vorwarnung geht es da tief hinunter. In dem Canyon liegt dann die Stadt Drumheller - mit dem weltgrößten Dinosaurier. Weiter östlich sind dann noch Hoodoos zu sehen und eine Hängebrücke sowie eine alte Miene. Bei den Hoodoos habe ich dann eine Familie aus der Slowakei getroffen. Sie sind 1966 ausgewandert - die Frau hat mir von ihrer Ausreise erzählt. Sie war damals auch in Treiskirchen, und sind dann nach Canada ausgewandert.

Auch neue Fahrpraktiken habe ich gelernt. Zum Beispiel in den Canyon bei Drumheller hinunter - da habe ich das erste Mal in meinem Leben eine speziell für LKWs gebaute Auslaufzone gesehen - wenn sie ihren LKW nicht mehr bremsen können. Denn die Straße geht Steil hinunter - und dann ist ein Stopp wo es nur links oder rechts geht, aber nicht gerade aus. Und dort ist dann eine Schotterpiste die wieder Bergauf angelegt ist wo der Truck für den Fall der Fälle auslaufen kann. Weiter neue interessante Dinge. Der Trans Kanada Highway ist in de Gebiet ja geteilt mehrspurig, wie bei uns eine Autobahn. Trotzdem sind da Kreuzungen mit kleinen Highways, die sich dann mit Stopptafeln über den Highway zwingen müssen. Ist ganz schön schwierig, denn ich musste das auch einige Male machen, wenn da einiges an Verkehr ist. Auch noch interessant - da sind auch unbeschrankte Bahnübergänge über die "Autobahn" / Highway. Da schaust du dann auf die Lichter und fährt mit 120 km/h über die Schienen.

Nach diesem interessanten Weg bin ich in den Dinosaur Provincional Park - weil der Dinosaur Provincional Park auch Weltkulturerbe ist - zumindest ist er auf der WHC List gelistet. Ich habe mich ja gestern mit Gary Arndt unterhalten - er hat Dinosaur Prov. Park und Head Smashed In Buffalo Jump in einem Tag gemacht. Auch der Dinosaur Prov. Park ist ein tiefer Canyon der Plötzlich vor einem liegt. Dort wurden jede Menge Dinosaurier Knochen gefunden. Das beste Museum dazu hat aber leider montags geschlossen. Für mich war es auch schon sehr spät - ich bin gerade so zum Schließungszeitpunkt des Visitor Centers des Parks gekommen.

Von Park aus wollte ich dann noch nach Head Smashed In Buffalo Jump - auch Weltkulturerbe, das habe ich aber nicht mehr geschaft. Ich weiß nicht wie das Gary in einem Tag gemacht haben will, aber er kann sich nicht viel angesehen habe, den die Distanzen sind selbst bei etwas über dem Speedlimit nur mit sehr langem Fahren zu bewältigen. Ich habe an dem Tag fast einen ganzen Tank verfahren. Auf dem Weg zum Visitor Center in Lethbridge - welches natürlich schon geschlossen war - habe ich mir ein Hotel am Weg ausgesucht. Das Pepper Tree Inn am Weg - es waren sehr viele Hotels auf dem Weg durch Lethbridge - hatte den günstigsten ausgezeichneten Preis mit einfachem Frühstück und gratis WIFI Internet. So habe ich dort die Nacht für 77,77 CAD verbracht.

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Weitere Bilder unter Auszeit 2009 - Alberta - Calgary nach Lethbridge.

Lethbridge into the USA (22.09.2009 - Tag 51)

Ich bin am Morgen früh auf, denn ich habe ja einen langen Weg vor mir bis in die USA. Leider haben mich die Annehmlichkeiten des Hotels länger aufgehalten als gedacht. Noch etwas im Internet gesurft, das Frühstück genossen, ... - sodass ich erst kurz vor 09:00 Uhr auf den Weg gekommen bin.

Erstes Ziel war dann Head Smashed In Buffalo Jump. Interessante Geschichte, sicher viele historische Funde, aber der Platz selbst scheint mir jetzt nicht so besonders zu sein. Abhänge wie diese dürfte es wohl viele geben in Alberta - zumindest meine Meinung.

Ich dachte mir dann, nehmen wir den direkten Weg nach Waterton NP, und fahren nicht wieder dieselbe Strecke zurück. Interessant nur, dass der Highway nach einigen Kilometern nach Head Smashed In in eine Schotterpiste übergegangen ist. Dort hat man dann schon wirklich das Ranchland gesehen - ab und zu eine Häusergruppe in der weite. Die Schotterpiste zum Teil ausgefahren, das ich mir Sorgen gemacht habe, ob ich nicht in der Mitte auf dem Wulst an Schotter aufsitzen werde. Auf dem Weg habe ich sogar die Baustelle für einen neuen Windpark gesehen - und im Schatten der Windräder halten ich dann Kühe auf - oder an den sehr wenigen Wasserstellen. Zu meinem Unglück kam dann auch noch einen Kreuzung mit der ich laut Karte nicht gerechnet habe - und der Highway 785 in drei Richtungen eingezeichnet. Was nun? Zum Glück ist gerade ein anderes Auto von der Windparkbaustelle gekommen und der hat mir dann den Weg gesagt. Wieder auf normalen Straßen auf nach Waterton.

Der Ort Waterton hat ein sehr speziell gelegenes sehr gut in die Landschaft passendes Hotel - natürlich schon zu für die Saison - aber wirklich beeindruckend über dem See gelegen. Ein echter Marker in der Landschaft. In dem Ort sind mir dann wieder Rehe über den Weg gelaufen - die haben im Park ja mehr Rechte als wir Menschen.

Vor allem die Seen sind wirklich sehr schön. Es gab dann auch noch eine Straße zu einem anderen See den ich mir angesehen habe - und auf dem Weg die erste Ölbohrstelle in Alberta, Kanada. Jetzt natürlich nur noch ein Marker. Neben dem Cameron Lake habe ich dann auch noch den Red Stone Canyon besucht. Ein Fluss hat sich da in roten Stein seinen Canyon gegraben.

Nachdem ich beim Rückweg - mit vielen anderen auch - einen Grizzly Bären auf einem Hang beim Beeren essen zugesehen habe - musst ich mich sputen - denn der Grenzübergang in die USA bei Chief Mountain - der im Park - schließt um 18:00 Uhr. Um 17:30 war ich dann dort - mehr dazu auf dem USACA - Montana Eintrag.

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Weitere Bilder unter Auszeit 2009 - Alberta - Lethbridge nach USA.