24 | 07 | 2021

Japan - Fukuoka und Umgebung

Fukuoka

Fukuoka Anreise & Tag 1 (13.11.2009 - Tag 103)

Eigentlich wollte ich den Tag noch in Kyoto verbringen. Da es aber am Morgen - ich hab mich ausgeruht und bis 09:00 Uhr geschlafen - geregnet hat, und ich definitiv nicht im Regen herumlaufen will und irgendwelche Tempel besuchen, habe ich mich entschlossen gleich auf den Bahnhof zu gehen und dort eine neue Sitzplatzreservierung für die nächste Gelegenheit nach Fukuoka zu machen. Ich habe also Fensterplätze reserviert - und um 10:48 ging es erst mal nach Shin-Osaka. Dort war Umsteigen angesagt, um dann fast drei Stunden nach Hakata zu fahren. Leider habe ich die Reservierung nicht geprüft, sondern einfach das Ticket genommen. Und beim Umsteigen stellt sich dann heraus, dass ich im Wagen 5 auf Sitz 6B sitze. Der ist aber kein Fensterplatz, sondern ein Gangplatz. Und zu meinem Glück ist auch noch jemand eingestiegen der sich auf den Fensterplatz gesetzt hat.

Am Bahnsteig in Kyoto hab ich JR bewundert, wie viele Züge die wohl gleichzeitig auf der Strecke haben? Ich bin mir nämlich fast 100%ig sicher, dass es nur zwei Schienenstränge sind, also jeweils ein Zug pro Richtung - nur in machen Station sind vier, wo ein schneller Zug durchfährt und einen langsamen Zug überholt. In Kyoto hat mir die Anzeigetafel gesagt, dass nur drei Minuten zwischen den Zügen sind - das lässt mich folgern, dass auf der 17 Minuten Strecke von Kyoto nach Sin-Osaka mindestens 5 Züge gleichzeitig in eine Richtung unterwegs sind - das beeindruckt das schon etwas.

Wenn ich schon bei den Zügen bin finde ich es unfair, dass der JR Pass nicht für NOZOMI Züge gilt. Das sind nicht nur die Schnellsten - was ja nicht so tragisch ist, sondern auch die Züge die die längsten Strecken ohne Umsteigen abdecken. Es gibt zum Beispiel NOZOMI Züge von Tokyo direkt nach Hakata, während es von den langsameren keinen einzigen gibt, sondern die alle irgendwo dazwischen - wenn von Tokyo oder Hakata, dann in Shin-Osaka - die Hälfte - aufhören. Zudem ist es ja so, wie ich schon mal geschrieben habe, dass ja ca. 66% aller Sinkansen NOZOMI Züge sind.

Auf jeden Fall in Hakata angekommen regnet es auch dort. Ich sollte dann ja noch eine Station mit einer Lokalline fahren - zuerst war ja mein Plan das zu gehen, da das Hostel ungefähr auf halbem Weg sein sollte, eine Zeitschätzung war aber nur von der anderen Station aus vorhanden - denn im Regen wollte ich auch nicht mehr gehen als notwendig. Interessant war schon mal, in der Lokalbahnlinie war nichts mehr auf Englisch - keine Stationsnamen auf der Liste, keine Anzeigentafel, keine Ansage. Gut zu wissen, dass ich bei der ersten Station raus muss. Dort angekommen, war da aber keine Information über das Hostel, und die Wegbeschreibung nennt nur ein paar markante Punkte, die ich aber so leicht nicht identifizieren kann. Auf der Karte die ich in der Hakata Station genommen habe ist das Hostel gar nicht drauf - gerade so nicht. Auf jeden Fall schlecht, denn ich wollte meine Unterkunft im Zentrum haben, und das habe ich jetzt nicht, denn sonst wäre es auf der Tourist Information Karte drauf. Es ist zwar ca. 25 Minuten Gehweg von Hakata Station, aber in die falsche Richtung - dumm gelaufen. Na auf den Fall hab ich am Weg dreimal nach dem Weg gefragt - einmal an der Bahnstation, und der Mann dort - kein Wort Englisch - hat beim Hostel angerufen - und mir dann auf der Karte die Brauerei gezeigt, an der ich vorbeigehen sollte. So habe ich das zumindest interpretiert, was er versucht hat mir auf Japanisch zu erklären. Dort hab ich dann nochmal gefragt, die konnten auch kein Englisch und haben es anscheinend auch nicht gekannt. Ich bin dann weiter gegangen, und hab dann jemanden gefunden der es kennt - er hat mich dann mit Händen und Füssen - und vielleicht zwei korrekten Worten Englisch den Weg beschrieben. So habe ich es dann in einer halben Stunde doch erreicht.

Die haben hier nur Einzelzimmer - das ist auch der Grund warum ich einen Aufschlag zahlen muss, weil ich alleine das Zimmer verwende, es aber Doppelzimmer sind. Aber 3800 YEN pro Nacht hab ich Tokyo auch gezahlt, also finde ich das für ein Einzelzimmer auch OK. Nur die Lage ist nicht so gut. Sonst scheint es ganz neu zu sein, oder renoviert - innen ist auf jeden Fall alles weiß - es wirkt sehr steril - wie in einem Krankenhaus. Der Empfang dort spricht auch kein Englisch. Das alles sagt mir ich bin weit weg vom touristischen Japan - denn wenn nicht mal der Empfang Englisch spricht können da nicht viele Ausländer herkommen.

Nachdem ich es mir erst mal gemütlich gemacht habe, wollte ich nochmal raus. Aber aus dem leichten Regen ist ein ziemlich starker Regen geworden - nicht mal 50 Meter bin ich gekommen und ich hatte meine Schuhe schon nass. Ich bin dann nur einmal um den Block - habe schnell was beim japanischen Burger Restaurant gegessen - auch wieder nur mit Händen und Füßen - und dann wieder zurück. Bis ich zurück war, war alles klitsch nass.

Ich hab dann noch meine Wäsche gewaschen. Waschmaschinen gibt es gratis, nur 30 YEN für das Waschpulver ist zu zahlen, nur haben sie keine Trockner. Aber gleich nebenan ist ein Laundromat - dort gibt es jede Menge Waschmaschinen und Trockner. Inzwischen hab ich dann wieder etwas an der Webseite weitergeschrieben - das Hostel hat zwar Internet, aber auf meinem Zimmer habe ich keinen Empfang mehr vom WIFI Netz. Ich bin zu weit vom Access Point entfernt. Schon wieder dumm gelaufen. Morgen werd ich dann wohl Fukuoka erkunden - dann Nagasaki oder Kumamoto und dann mal sehen wie so ein Sumo Tournier aussieht. So mal der grobe Plan.

Bilder unter Auszeit 2009 - Japan Fukuoka - Fukuoka Tag 1.

Fukuoka Tag 2 (14.11.2009 - Tag 104)

Am Morgen hat es zuerst wieder geregnet. Nach der Dusche hat es dann aber aufgehört gehabt - mein Glück. Da war wohl ausgleichende Gerechtigkeit für die X-Mal die ich mir hier schon den Kopf gestoßen habe, denn die Türen in dem Haus sind wohl nur 1,8 Meter - ich kann mir überall den Kopf anstoßen - wohl nur für Japaner gebaut.

Ich bin dann zum Bahnhof und habe mir dort wieder ein Ticket für einen Sightseeing Bus mit Hop on Hop off gekauft. Mit dem habe ich dann einige Sehenswürdigkeiten angesteuert. Alles in allem muss ich aber sagen, dass die Stadt wohl eine normale Großstadt ist. Besonders interessantes gibt es hier nicht zusehen.

Am lokalen Markt - nicht beim Großhandelsmarkt - habe ich aber was gesehen was sich in mein Gedächtnis eingebrannt hat. Ich hab sie ja schon auf dem Fischmarkt in Tokyo gesehen - kleine Schildkröten in so roten Netzsäckchen. Eine hab ich heute wieder fotografiert. Dort hat aber ein Kunde gerade eine gekauft - und der Verkäufer hat sie für ihn zerlegt. Das war eine Beobachtung die ich wohl so schnell nicht wieder aus meinem Gedächtnis bekomme - es hat so ausgesehen wie wenn er ihr das Genick brechen würde. Dann hat er angefangen ihr den Rückenpanzer abzuschneiden - dabei haben ihre Füße aber noch eine Vorwärtsbewegung gemacht. Danach hat er wohl den Kopf abgetrennt - und dann einige Innereien entfernt. Dann hat er den Körper in Teile zerlegt. Bis auf einige kleine Teile der Innereien hat er dem Käufer alles eingepackt - inklusive Panzer. Bezahlt wurde nach Lebendgewicht - den Preis hab ich aber leider nicht gesehen - für ca. 2500g Schildkröte (noch lebend)

Am Abend zurück wollte ich wieder mit der Bahn - am Morgen habe ich ja den Fußweg getestet, und es hat im gemütlichen Gang ca. 30 Minuten gedauert. Deshalb jetzt wieder die Bahn, aber ich hab einen Schnellzug erwischt, der in meiner Station gar nicht stehen geblieben ist - sodass ich zuerst mal drei Station weit gefahren bin, um dann auszusteigen und wieder zwei Station zurück zu fahren.

Zu Mittag war ich - muss ich gestehen - bei McDonald. Der McDonald Peisindex sagt, das Japan zwar teurer ist als die USA, aber noch immer billiger als Europa - die aktuellen Wechselkurse vorausgesetzt.

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Weitere Bilder unter Auszeit 2009 - Japan Fukuoka - Fukuoka Tag 2.

Fukuoka Tag 3 (17.11.2009 - Tag 107)

Der Tag des Sumo Turniers für mich. Ohne Vorinformation bin ich dann hin. Der öffentliche Transport mit dem Bus ist sehr teuer, dafür dass ich nur in der Stadt durch die Gegend gefahren bin.

Sehr interessant das mal Live gesehen zu haben. Vor allem sehr melodisch. Die Kämpfe sind bis auf wenige Ausnahmen nicht sehr lange. Und es war eiskalt in der Arena - man hat dort wirklich gefroren - den ganzen Tag bis zum Ende. Gegen Ende bei den bekanntesten Ringern - die werden zum Teil auch verehrt wie Popstars - hat sich dann die Halle auch gefüllt, sodass alle Sitze neben mir auch belegt waren - das hat das ganze sehr unangenehm gemacht, denn die Sitze sind wohl für Japaner gemacht gewesen - so klein wie die waren.

Bei den letzten Kämpfen ist es dann auch so abgelaufen wie in dem kleinen Handbuch das ich bei der Ankunft erhalten habe, beschrieben war. Die haben mehrfach Salz in den Ring gestreut - hatten in der Ecke den Mann der ihnen ein Tuch reicht vor der eigentlichen Konfrontation und sie haben auch mehrfach die Startszenerie durchgespielt - alles Teil des Rituals vor dem eigentlichen Kampf.

Die meisten der Kämpfe haben wohl nur wenige Sekunden gedauert - ich würde sagen nur ganz wenige haben überhaupt eine Minute gedauert - nur wenn sie sehr gleich waren und keiner auf die Schnelle einen Vorteil erlangen konnte hat es etwas gedauert - wenn sie ineinander verhakt waren.

Das Ende ging dann sehr schnell - da hat noch einer das Ritual mit dem Bogen vollzogen und schon sind die Leute aus der Halle geströmt. Ich bin dann auch raus - und dort haben schon Busse gewartet - öffentliche Sonderbusse zu den Verkehrsknotenpunkten - so ein Zufall das auch ich genau zu einem dieser Knotenpunkte musste. Erst dort habe ich mich dann erwärmt, als ich mir in der Gourmetstraße von Hakata einen großen Ramen gegönnt habe.

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Weitere Bilder unter Auszeit 2009 - Japan Fukuoka - Fukuoka Sumo Turnier.

Yufuin

Yufuin Tag 1 (15.11.2009 - Tag 105)

Irgendwie habe ich wohl meinen Wecker nicht gehört, dadurch habe ich gehörig verschlafen. Irgendwie hat gestern alles länger gedauert - vor allem das Schreiben der Postkarten auf Japanisch. Somit habe ich den ersten Zug nach Yufuin nicht mehr geschafft, und da ich es bequem haben will habe ich dann den Zug um 09:16 Uhr genommen. (es sind ja nur 6 Züge die direkt fahren über den ganzen Tag verteilt - und wenn man am selben Tag zurück will machen nur die ersten zwei überhaupt Sinn). Da ich noch Zeit hatte, habe ich mir noch den Weg zum Sumo Center angesehen - zumindest wo die Bushaltestelle ist. Dann habe ich noch das Ticket gekauft. Das war ein Dilemma. Die konnten überhaupt kein Englisch. Wir sind zwar zu den Arena A Seats gekommen - aber für Montag waren die schon aus. Daher hab ich mich auf der Stelle entschlossen welche für Dienstag zu kaufen und einen Tag länger zu bleiben - das wollte ich sowieso. Aber die Frage ob es Sitzplatznummern gibt, oder ich einen Random Sitz bekomme, oder irgendwo im Bereich sitzen kann war unmöglich abzuklären. Ich hab dann das Ticket genommen - und es mir auf der Tourist Information erklären lassen. Es scheint es gibt Sitzplatznummern - ich bin in Reihe 3 auf Platz 40. Ob das nun gut oder schlecht ist weiß ich nicht. Ich hätte eben gehofft, mir den Platz aussuchen zu können.

Dann bin ich zum Zug - und ich glaube es war einen gute Entscheidung nach Yufuin zu fahren und nicht normal nach Beppu. Denn der Zug selbst ist ein Erlebnis. Das dürfte so eine Art Sonderzug sein. Es sind zwar nur vier Wagen, aber in meinem Wagen waren nur 8 Reihen - und zwei davon - eine war meine - hatten nur einen Sitz. Ich hatte also einen Fenstersitz ohne Nachbarn. Alle Plätze sind reservierte Plätze. Im Wagen selbst ist wohl alles Holzimitat und Plastik -aber gutaussehend. Aber der Wagen hat riesige Vorräume. Auf der einen Seite die WCs - einen erhöhten Weg in den anderen Wagons, die Ausgänge. In dem Bereich ist alles aus Holz, Chrom, Glas oder Metall in einem dunklen Grün so wie der ganze Zug außen. Die automatischen Türen zu dem Wagon sind aus Milchglas/Plastik. Die Fahrt ist mit knapp über zwei Stunden in eine Richtung nicht gerade kurz, aber es hat sich schon von wegen der Zugfahrt ausgezahlt - und überhaupt ist mir der Weg nicht wie zwei Stunden vorgekommen. Sie sind dann auch mal durchgekommen, ob man Fotos mit dem Datum und so einem Schild vom Zug machen will - mit Zugfahrerkappe - warum denn nicht. Und nochmal um einen Wasserfall anzuzeigen - da wurde der Zug sogar langsamer. Nur hatte sie zuerst ein Schild mit Japanisch - und auf der Rückseite wohl Koreanisch und Chinesisch, aber kein Englisch, aber sie ist dann zu mir gekommen und hat ihn mir direkt gezeigt - ich bin wohl der einzige Fahrgast gewesen, der nur Englisch gesprochen hat. Im Zug gab es auch alles, Mobiltelefonbereiche, WCs, Buffet zum Einkaufen und sogar Steckdosen für den Laptop.

Zum ersten Mal habe ich was von der Landschaft in Japan gesehen. Auf den Zugfahrten bisher habe ich eigentlich immer nur Städte und Dörfer gesehen, aber auf dieser habe ich auch mal Landschaften gesehen. Wir sind zeitweise durch Dörfer gekommen, dann eine Flusslauf gefolgt und links und rechts vom Zug waren auch mal Berge - in diesen Abschnitten sind wir dann viel über Brücken und durch Tunnel gefahren - sehr viel. Und dann natürlich der besagte Wasserfall.

Die Stadt selbst hat leider nicht so viel zu bieten gehabt, und das Wetter war auch nicht das Beste. Es hat zwar nicht geregnet, aber es ist ein ziemlich starker Wind gegangen, und es war vor allem bitter kalt. Der See der angeblich durch die heißen Quellen gewärmt werden soll ist mir nicht wirklich sehr warm vorgekommen. Die heißen Quellen die dampfen sollen sind nicht in gehreichweite, wenn man sie auch von der ferne sehen kann. Und der Mt. Yufu hat sich erst nach einiger Zeit gezeigt, weil er zuerst in Wolken gehüllt war. Ganz oben - er ist nur ca. 1500 Meter - war er leicht angezuckert.

Dennoch habe ich ein paar sehr interessante Sachen gesehen - die mit der Stadt eigentlich direkt nichts zu tun haben:

  • max. 10 westliche Menschen unter 1000enden Japanern den ganzen Tag über
  • einen Deadlock im Verkehr - weil sehr enge Straßen und teilweise nur einspurig befahrbar
  • die Japaner lieben es wohl ihr Geld für absolut unnötigen Schnickschnack auszugeben
  • die kleinen Hunde haben alle einen Wintermantel zu tragen - ich hab heute 10 von den kleinen Hunden gesehen und keinen einzigen ohne Kleidungsstück

Am Abend hab ich dann noch Szenarien für den weiteren Aufenthalt durchgespielt - und dabei festgestellt, dass ich nicht so viel Zeit habe wie ich gerne hätte - irgendwie geht es sich nicht gut aus. Ich will nach Hokaido, aber nur für zwei Tage rechtfertigt keine zwei Tage / Nächste Reisezeit. Andererseits will ich auch nach Nikko - und Nagano wäre auch toll. Ich hab also noch immer keinen rechten Plan.

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Weitere Bilder unter Auszeit 2009 - Japan Fukuoka - Yufuin.

Kumamoto

Kumamoto Tag 1 (16.11.2009 - Tag 106)

Ich bin wieder mit der Bahn nach Kumamoto - ist nur eine gute Stunde eine Richtung. Der Zug war wieder ein spezieller, nicht ein normaler Pendlerzug, aber nicht so speziell wie das letzte Mal. Eines war aber interessant, es scheint als wird eine neue Shinkansen Route bald fertig - und zwar die von Hakata nach Süden. Wir sind ca. die Hälfte des Weges neben einer neuen Bahntrasse gefahren - mehr oder weniger daneben, denn sie war immer gerade und wir haben uns mal entfernt. Warum der Verkehr so teuer ist, erklärt sich wenn man sich die Strecke ansieht. Ich würde mal schätzen auf den ca. 50 Kilometern wo ich sie gesehen habe, war sie 95% des Weges ein bis zwei Stockwerke über der Oberfläche. So hatte sie keine Kreuzungen, und da wo wirklich wenig Platz war, war sie über der Bahnlinie wo ich gefahren bin - auf Kreuzungen oder in Städten wo schon höhere Häuser waren. Interessant zu sehen, dass dort ein anderer Zug über einem Fahren wird - mit 300 und mehr km/h. Das Bauen kann nicht gerade wenig gekostet haben. Und besonders schön für die Landschaft ist es auch nicht immer. Teilweise wurde noch an Rampen gearbeitet bzw. waren noch keine Oberleitungen oben, oder der "Bahnhof" war noch in Gerüsten versteckt. Dann gibt es ab und zu Rampen die dann in einem durch Schräg nach Oben/Unten führen - keine Ahnung, als Notevakuierungsroute oder so - aber wenn die Trasse so hoch ist, dann sind die Rampen ohne Stiegen wirklich lange... - da hat man dann einiges an Weg zu gehen, bzw. für mache einiges an Stiegen zu steigen. Und irgendwo zwischendurch haben wir mal gehalten - und an manchen Säulen waren dann Kilometerangaben. Ich denke das war die Strecke bis Tokyo? - auf jeden Fall 1112 km von da wo die Zählung begonnen hat - einiges an Weg mit einem Hochgeschwindigkeitszug.

Die Stadt ist eine normale Großstadt, aber mit, für Japan nicht so üblich, Straßenbahn. Mit der bin ich dann zum Kumamoto Castle und denn zum Zuhause des Baumeisters der Straße - das Zuhause eines angesehenen Samurai. So wie der würde ich auch gerne leben - und der hat so schon vor 250 Jahren gelebt.

Vor der Zugfahrt zurück hab ich dann noch gegessen, und weil ich sehr hungrig war gleich zwei Ramen, die Frau im Restaurant hat mich dafür etwas schief angesehen. Aber gesprochen hat sie kein Englisch.

Bevor ich zurück ins Hostel bin war ich noch bei Yodobashi Camera. Ein riesiges Geschäft auf Kameras spezialisiert. Einige Dinge dort haben mich sehr angelacht - im speziellen eine EOS 7D, aber für 270000 YEN doch etwas teuer. Die hatten auch die ganz große Profikamera - EOS 1D Mark3 mit 21 Megapixeln für 775000 YEN - und das ist doch billiger als bei uns wie ich zuletzt geschaut habe.

Am Abend wollte ich dann noch eine Planung machen - und Nagano hat dann gleich meine Pläne zerstört, weil ich dort in den zwei günstigen Unterkünften die im Lonely Planet genannt waren angerufen hatte, die aber nichts mehr frei hatten. Deshalb hab ich alles nochmal umgeworfen. Werde stattdessen nach Kyoto fahren und dort zwei Tage verbringen - den einen Tempel den ich nicht mehr geschafft habe nachholen, und dann einen Tagesausflug zu dem zweiten der "drei großen Aussichten in Japan" fahren. Danach nach Tokyo - und von dort diverse Tagesausflüge bzw. nur erholen für Thailand. Aber alles Tagesausflüge mit ein bis zwei Stunden Bahnfahrt in eine Richtung. Von Tokyo vor allem auch nach Nikko, um noch einen World Heritage Site mehr gesehen zu haben.

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Weitere Bilder unter Auszeit 2009 - Japan Fukuoka - Kumamoto.