24 | 07 | 2021

Japan - Tokyo und Umgebung

Tokyo

Tokyo Anreise & Tag 1 (30.10.2009 - Tag 89)

Den Flug selbst habe ich dazu genutzt, endlich mal wieder fern zu sehen. Ich hab mir in den acht Stunden Flugdauer drei Kinofilme angesehen - mit den zwei Mahlzeiten war damit der Flug vorbei. Angekommen sind wir so gegen 15:30 Uhr am Freitag den 30 Oktober. Damit habe ich über einen Tag verloren - Zeitverschiebung und Datumsgrenze.

Die Einreise hat dann ohne Komplikationen funktioniert. Nach einem Weiterflug oder so hat niemand mehr gefragt. Jetzt ist er aber dennoch gebucht. Ich hab mir mein Gepäck geschnappt und bin raus in den Empfangsbereich. Dort hab ich mir von der Tourist Information eine Tokyo Karte geholt und noch diverses anderes Zeug bekommen, dass ich wohl sowieso nie lesen werde. Habe dann etwas Geld abgehoben und dann in den Bahnhof hinunter.

Interessant - die Züge sind in Japanisch angeschrieben. Da ich ja keinen Stress habe - und meinen Japan Rail Pass erst wenn ich Tokyo verlasse einlösen will - bzw. ich will das mein Pass dann bis zur Abreise gültig ist - habe ich mir ein normales Ticket zur Iidabashi JR Station gekauft. Eine Dame von JR hat mir dabei am Automaten geholfen. Die hat mir nur gedrängt, weil die nicht so schnellen Züge - ohne Sitzplatzreservierung nur stündlich fahren und genau jetzt einer ankommen sollte. So habe ich das Ticket gehabt und sie hat mich schon weiter zu den Gleisen geschickt. Einen Augenblick zur Orientierung hat sie mir nicht gelassen.

Der Zug war zuerst auch nicht voll, aber je länger wir gefahren sind, desto voller ist er geworden. Zum Teil bin ich mir Underdressed vorgekommen. Schüler /innen haben ja anscheinend Schuluniformen. Die meisten Männer haben Anzug getragen. Gegenüber von mir sind drei Männer gesessen - alle im Anzug - zwei mit so einem Mundschutz/Atemschutz  - einer hat am Handy was gemacht, einer hat auf einer PSP gespielt und der Dritte hat gegen den Schlaf gekämpft. Nach dem Umsteigen bin ich dann auch gleich auf meiner Zielstation angekommen. Die Fahrt hat in Summe knapp 100 Minuten gedauert.

Auf jeden Fall bin ich gut angekommen an meiner Station - alles in Japanisch- irgendwie bin ich mir wie der totale Idiot vorgekommen - ein Analphabet eben - kein schönes Gefühl. Ich hab dann irgendeinen Ausgang genommen, nachdem ich den Exit 2a nicht gefunden habe. Ich habe dann nach einem Hochhaus direkt bei der Station gesucht - ich wusste ja, dass das Hostel im 18 und 19 Stock eines Hochhauses bei oder über der Bahnstation ist. Da gab es dann auch ein Hochhaus, nur habe ich zuerst keinen Lift gefunden, bzw. keine Anschrift für das Hostel. Es gab zwar ein Inhaltsverzeichnis, aber das war zu 100% auf japanisch- und ich hatte keine Ahnung was da gestanden ist. Nach drei Runden um und durch das Gebäude habe ich dann doch eine Lift entdeckt - und dort Stand dann auch unter den japanischen Zeichen der Name des Hostels.

Check in hat einfach funktioniert. Hab auch ein bottom Bed bekommen. Ich hab mir es dann bequem gemacht. Ich habe auch schon gegen den Schlaf gekämpft - hatte ja am Vortag nicht so viel geschlafen, und auch im Flugzeug nichts geschlagen, und mit alldem und der Zeitverschiebung war ich schon ziemlich fertig. Also bin ich nochmal raus - so gegen 19:00 Uhr um etwas rumzulaufen. Ich bin aber schon im Halbschlaf gelaufen, daher hat das nur 45 Minuten gedauert bis ich wieder zurück war. Dann habe ich mich aufs Bett gelegt, weil ich so Müde war und bin wohl eingeschlafen. Um 22:00 Uhr bin ich aufgewacht, weil jemand anderer im Zimmer was gemacht hat. Da hab ich mich dann richtig schlafen gelegt.

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Weitere Bilder unter Auszeit 2009 - Japan Tokyo - Anreise Tokyo.

Tokyo Tag 2 (31.10.2009 - Tag 90)

Wie zu erwarten war, bin ich am Morgen schön früh wach geworden. Ich hab mich dann noch etwas gezwungen zu schlafen bzw. liegen zu bleiben, damit ich den Jetlack bekämpfe.

Nach dem Morgenritual habe ich dann - weil es sehr günstig war - das Frühstück im Hostel getestet. Leider war es ein western Style Frühstück und kein japanisches Frühstück. Was solls, Stück für Stück auf den Japan Style umsteigen.

Da ich ja noch keinen Rail Pass habe, habe ich mich entschlossen die Stadt mal zu Fuß zu erkunden. So habe ich mich dann auf meinen - im Nachhinein gesehen ziemlich langen - Fußmarsch gemacht um die näheren Punkte um das Hostel zu erkunden.

Der "handy" Guide von Tokyo sowie die Karte von Tokyo zeigen keine Straßennamen, dazu sind sie noch nicht detailliert genug. Weiters muss man sagen, Tokyo ist keine Stadt im Sinne wie wir sie kennen, sondern der Verbund von vielen Städten, die zusammengewachsen sind. Was habe ich gesehen:

  • Kitanomaru Park
  • Imperial Palace East Gardens (hätte ich mehr erwartet - den Imperial Palace darf man nicht besuchen)
  • Imperial Palace / Nijubashi Bridge (hätte ich mehr erwartet)
  • Sony Building (darf man nicht Fotografieren - Showroom mit einigen aktuellen und zukünftigen Produkten in allen Bereichen wo Sony aktiv ist - über 5 Stockwerke verteilt - zum Teil sehr interessant - was da im Kamerabereich bei Bildstabilisation möglich wird)
  • Tokyo International Forum
  • Marunouchi Building (mit Restaurants im 35 Stock)
  • Tokyo JR Station (die zentrale Bahnstation - aber gerade eine riesige Baustelle - dort habe ich dann auch meinen JR Pass umgetauscht - eine Frechheit, er wird in keinem Falle ersetzt (Verlust, Diebstahl, oder dergleichen) auch wenn ich die Rechnung usw. noch hätte, und dann hat der ein Format das man nicht gebrauchen kann - zu groß für die Geldbörse - da muss er ja abhandenkommen)
  • Akihabara / Electonic City (ich wollte das auf dem Weg zurück mitnehmen, und dort geht es zu wie auf dem Bazar - zum Teil stehen sie auf der Straße mit Mikros und erzählen was - was ich natürlich nicht verstehe - Windows 7 wird gezeigt und erklärt - auf Japanisch sehr interessant - alle übertönen sich gegenseitig - ein Eindruck den ich sicher nicht so schnell los werde - und dann Menschenmassen sondergleichen - und ich denke weil Helloween ist, auch ein paar verkleidet - oder die laufen normal so herum - da bin ich mir nicht sicher)

Am Weg zurück hat sich dann wieder gezeigt wie früh es schon dunkel wird. Um 17:30 ist es eigentlich Nacht. Da hab ich doch glatt noch einen Zeppelin über Tokyo gesehen - das hat mich überrascht.

Am Abend habe ich dann zuerst ein japanisches Bad genossen. An den Stiel muss man sich gewöhnen, aber es ist echt angenehm. Wie beim Duschen laufen alle - nach Geschlecht getrennt, nackt herum - aber dann setzt man sich - nicht zum eigentlichen Baden, sondern relaxen in ein großes Bad mit sehr warmem Wasser. Zuerst ist das komische mit anderen da Nackt herumzusitzen, aber man gewöhnt sich schnell daran. Und es tut wirklich sehr gut, nachdem man den ganzen Tag herumgewandert ist.

Schließlich habe ich auch das Abendessen - diesmal japanisch- im Hostel getestet. Sehr gut, nur der Koch dort - wie viele andere - kann kein Englisch, so musste ich an der Rezeption für die Übersetzung der japanischen Zeichen fragen. Gegessen habe ich Hirekatsu (das ist der japanische Name in englischen Worten).

Ich wollte dann wieder was lesen und auch meine Aufzeichnung am Abend machen, aber wegen der Müdigkeit habe ich das wieder nicht durchgehalten - bin diesmal aber erst um 21:00 Uhr eingeschlafen.

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Weitere Bilder unter Auszeit 2009 - Japan Tokyo - Tokyo Chiyoda Ku.

Tokyo Tag 3 (01.11.2009 - Tag 91)

Was soll ich sagen - ich bin überwältigt. Irgendwie fühlt ich mich hier wie eine Ameise im Ameisenhaufen - in vielen Beziehungen. Erstens mal wie viele Leute hier rumlaufen - unbeschreiblich. Dann wie die Stadt gebaut ist - manchmal ist einem nicht bewusst ob man auf der Ebene der Straße läuft, oder darunter oder darüber - oder auf welcher Ebene der Straße. Man muss immer in allen drei Dimensionen schauen. Das gesuchte kann ja über einem sein, oder es ist unter einem. Da ist zum Teil eine ganze Stadt die unter der Oberfläche ist - und zwar zusätzlich zu der Stadt die über der Straße existiert. Oder manchmal läuft man über einem Fluss und das ist einem gar nicht bewusst, weil nur ab und zu ein kleiner Teil sichtbar ist.

Mein Plan heute Morgen war, dass ich Shinjuku und Shibuja erkunde. Leider hab ich das nicht ganz geschafft - ich hab nicht mal ganz Shinjuku geschafft.

Vom Tokyo Metropolitan Goverment Building hat man einen guten Blick über die Stadt. Der Weg dorthin ist teilweise überirdisch, teilweise auch nicht. Irgendwann wird man bei einer Kreuzung gezwungen nach unten zu gehen, weil kein Fußgängerweg weitergeht, und plötzlich bewegt man sich unterirdisch durch die Stadt.

Ich bin dann noch einen beschriebenen Flussweg des Lonley Planet abgegangen. Der führt so durch die wichtigsten Teile des Ward (der Stadt Shinjuku als Teil von Tokyo). Da ist eine riesige Shoppingmal, da sind Spielhallen zum um winken - und gerammelt voll mit Japanern. Da ist das Rotlichtviertel, das am Tag außer Bilder von Mädchen nicht viel hergibt - und da ist der Teil der etwas heruntergekommen aussieht.

Ich war auch bei der Tourist Information in Shinjuku - die haben dort aber nur Infos für Tokyo - und haben mir eine andere Adresse gegeben, wo ich Infos für ganz Japan bekommen soll. Damit ist es nichts geworden aus meiner weiteren Detailplanung. Sie konnten mir aber zumindest ein paar andere Hostels nennen - mit Adressen und Telefonnummern - und auch eine ganze Armada an Capsel Hotels, aber diese Liste haben sie nur in japanisch- und damit kann ich bekanntlich nicht viel anfangen. Auch heute hat sich wieder gezeigt, dass viele - vor allem die aktuell arbeitende Schicht - kein Englisch sprechen - darunter ein Polizist und viele der netten Damen im Tokyo Metropolitan Goverment Building die einem den Weg zeigen.

Dann war beim Metropolitan Building auch noch eine kleine Veranstaltung. Keine Ahnung worum es da ging - zu ehren der Kinde um Musik. Jedenfalls haben da Kinder musiziert. Mit Unterstützung von zahlreichen Trommlern usw. hat das zum Teil sehr gut geklungen. Die Akustik in dem Bereich hat das auch sehr gut unterstützt.

Zu Mittag war ich bei McDonald - der hat ausgesehen wie ein Straßenlokal. Man bestellt unten an der Theke und wenn man dort essen will muss man ein oder zwei Stockwerke nach oben gehen. In dem gedrängten Shinjuku ist alles so eng - selbst die Treppe bei McDonald ist so eng das ich eigentlich nur in eine Richtung gehen kann, aber niemand mehr an mir vorbei nach unten.

Es ist einfach alles eine Nummer kleiner und gedrängter. Mache Gebäude sind nur winzige Streifen aneinandergereiht, mit einem Geschäft unten an der Straße, und dann einer Treppe nach oben die die höheren Stockwerke.

Zweimal - einmal am Vormittag - und einmal am Nachmittag - war ich dann in so kleinen Schnellrestaurants essen. Da kann man draußen vor der Tür am Automaten seine Bestellung abgeben. Da gibt es kleine Bilder von dem was man bestellt, und von einigen Gerichten gibt es auch eine Plastikimitation, man bezahlt dann am Automaten und bekommt dort einen Streifen Papier mit dem man dann in das Restaurant geht und dort der oder die Köche einem das dann machen - und in der Regel dauert das so ca. zwei Minuten. Es sind dann meistens irgendwelche Suppen, aber auch feste Gerichte mit Fleisch oder Fisch und Reis.

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Weitere Bilder unter Auszeit 2009 - Japan Tokyo - Tokyo Shinjuku Ku.

Tokyo Tag 4 (02.11.2009 - Tag 92)

Am Morgen habe ich hier mit ein paar Leuten aus dem Hostel bis 10:00 Uhr zusammengewartet, um dann zu dem Schrein, an dem ich am ersten Tag vorbeigegangen bin, zu gehen. Dort haben wir uns umgesehen. Leider war es sehr kalt und mich hat gefroren. Da wir uns aber danach sowieso trennen wollten bin ich nochmal zurück ins Hostel um mir einen Pullover und meine Jacke zu holen.

Danach bin ich wieder nach Shinjuku gefahren, um dort weiterzumachen, wo ich gestern aufgehört habe. Ich bin also Richtung Shibuja in den Meiji Shrine. Dort habe ich dann festgestellt, dass ich ein Major Ereignis verpasst habe. Mir sind sehr viele Menschen entgegengekommen, die  sich am Meiji Jingu Autumn Grand Festival eine Noh, Kyogen Vorführung angesehen haben. Ich hab mir dann einen Flyer geschnappt, der mir gesagt hat, dass Morgen diverse Martial Art Vorführungen sind --> ein Grund morgen wieder zu kommen.

Schließlich bin ich weiter nach Shibuja - habe mir dort Shibuja Crossing angesehen - ich kann bestätigen, dass es ich bei dieser Kreuzung wohl um die Kreuzung mit den meisten Menschen pro Überquerung handelt - unvorstellbar was da zur Rushhour abgeht. Weiter über Shibuja 109 und die Center Town habe ich die Gegend erkundet. Dazwischen hat es einige Male geregnet - und ein wirklich heftiger kalter Wind hat es sehr unangenehm gemacht.

Schließlich bin ich mit der Bahn von Shibuja wieder nach Iidabashi zurück gefahren. Nach einer längeren Pause habe ich mich dann den anderen angeschlossen, um mit Ihnen Abendessen zu gehen. Wir sind dazu nach Rappongi gefahren, haben dann aber das Restaurant aus dem Lonely Planet nicht gefunden. Ken hat sich dann erinnert, dass er auf seinem letzten weg hier ein Outback Steakhouse gesehen hat, und wir haben beschlossen dort mal nicht typisch japanisch zu essen. Das war nur wider erwarten sehr teuer. Schließlich hatten wir noch Stress am Weg zurück ins Hostel - das hat ja leider eine Ausgangssperre zwischen 23:00 Uhr und 06:00 Uhr - also wie im Gefängnis. Wir sind dann um 22:58 Uhr in der Lobby angekommen - der Wachmann war schon am Weg die Türe abzuschließen.

Für morgen hab ich mich dann mit einem verabredet zum Tsukiji Market - das ist der bekannte Fischmarkt - zu fahren.

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Weitere Bilder unter Auszeit 2009 - Japan Tokyo - Tokyo Sibuja Ku.

Meiji Jingu Autumn Grand Festival & Tag 5 (03.11.2009 - Tag 93)

Aufstehen um 05:40 Uhr - so will man den Tag nicht unbedingt anfangen, aber für den Fischmarkt gilt, je früher desto besser. Nachdem wir dann an der Tür bis um 06:00 Uhr warten mussten, weil abgeschlossen, sind wir mit der U-Bahn Richtung Fischmarkt. Nach einem Nachfragen nach dem Weg sind wir dort auch angekommen. Nur da hat sich überhaupt nichts getan - geschlossen weil Feiertag. Wir sind also kurz durch den leeren Fischmarkt. Ich hab mir eine Visitor Broschüre geschnappt - diese sagt, dass die Tunfisch Auktion öffentlich nur zwischen 05:00 Uhr und 06:15 Uhr ist. Daher für mich sowieso nicht zu erreichen, da wir niemals um 06:15 Uhr beim Fischmarkt sein können - wir waren so gegen 07:00 Uhr dort.

Ich hab dann auf jeden Fall entschieden wieder zum Meiji Schrein zu fahren und mir dort die diversen Martial Arts Vorführungen anzusehen. Das hat mich dann bis um 14:30 Uhr beschäftigt. Danach bin ich dann runter nach Shibuja um von dort mit der Bahn zurück zu fahren. Vorher habe ich aber noch einen Sitzplatz im Shinkansen von Tokyo nach Kyto reserviert - einen Fenstersitz.

Im Hostel hab ich dann mal ein japanisches Bad genossen. Im Anschluss hab ich dann wieder mal Wäsche waschen müssen, weil mir die T-Shirts ausgegangen sind. Obwohl T-Shirts werd ich nicht mehr viele brauchen, es war auch heute bitter kalt, ohne Jacke und Pullover nicht auszuhalten. Der Trockner dort hat überhaupt nicht funktioniert - selbst nach dem zweiten Durchlauf - jedes Mal eine Stunde - hat sich die Wäsche noch nicht 100%  trocken angefühlt. Eben wegen dem zweiten Durchlauf bin ich dazwischen noch schnell essen gegangen - Running Sushi.

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Weitere Bilder unter Auszeit 2009 - Japan Tokyo - Tokyo Meiji Jingu.

Tsukiji Market & Tag 6 (04.11.2009 - Tag 94)

Aufstehen um 05:40 - so wie gestern, nur das der Versuch heute mit dem Fischmarkt funktioniert hat. Für die Tunfisch Auktion war ich natürlich zu spät, denn ich bin aus dem Gebäude um 06:03 Uhr in die U-Bahn und war so um 06:45 im Fischmarkt, und die Tunfisch Auktion ist ja schon um 06:15 Uhr zu Ende bzw. für Besucher nicht mehr zugänglich. Dennoch war der Fischmarkt ein Erlebnis. Fast jeder hat den einen oder anderen Tunfisch. Die einen zersägen ihn im gefrorenen Zustand, die anderen zerschneiden ihn mit riesigen Messern - fast wie Schwerter - in die passenden Stücke. Und sonst gibt es tausend andere Arten von Fisch. Muscheln, Seeigel, Tunfisch, Octopus, .. - sogar einen Trompet Fisch habe ich gesehen - den hab ich nämlich auf Hawaii beim Tauchen gesehen, daher kenne ich seinen englischen Namen. Dann hab ich auch drei riesige Schwertfische gesehen - die Schwerter waren natürlich schon abgesägt, damit der Fisch leichter zu hantieren ist. Insgesamt bin ich alle Längsgassen im Fischmarkt abgelaufen, und hab auch ein Bild von den meisten Arten gemacht - so zum Bilder sammeln. Dann war ich noch Essen - Sushi/Sashimi am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. Vor allem interessant, wenn man 10 Minuten vorher noch sah, wie der Fisch vom Fischmarkt in das Lokal durch die Hintertür gebracht wurde. Wenn der Fisch dort nicht frisch ist, dann ist er es nirgends.

Dann bin ich nach Süden zum World Trade Center Building und dann nach Westen durch einige Tempel und Schreine zum Tokyo Tower. Den Weg nach oben hab ich mir gespart, da ich schon auf gleicher Höhe im Tokyo Goverment Building war. Dann wollte ich eigentlich wieder zurück ans Wasser, aber anstatt nach Osten bin ich nach Süden. Grundsätzlich sind nämlich in Tokyo an sehr vielen Stellen so Areamaps aufgestellt mit denen man sich sehr gut zurechtfinden kann, aber da waren für eine lange Zeit keine - sodass ich das erst nach einer halben Stunde an der nächsten großen Kreuzung bemerkt habe. Machte aber nichts, ich hab dann meinen Fehler korrigiert, und bin dann mit dem Water Bus vom Hinode Pier nach Asakusa. Dabei sieht an jede Menge der diversen Brücken über den Sumidagawa River.

In Asakusa war ich dann noch im Sensoji Tempel, der aber wegen Renovierung komplett eingehüllt war. So konnte man vom Hauptgebäude nicht viel sehen, aber auch die Nebengebäude waren sehr interessant. Ich bin dann zu Fuß zur Ueno Station, wollte dort eigentlich noch in den Park, aber es war schon finstere Nacht, und schon in der Bahnstation war eine ganze Armada von "Homeless People". Da der Park die größte Siedlung von homeless People in Tokyo hält, wollte ich da in der Nacht nicht alleine durchwandern. So bin ich dann mit der Bahn zurück ins Hostel.

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Weitere Bilder unter Auszeit 2009 - Japan Tokyo - Tokyo Tsukiji.

Tokyo Tag 7 (05.11.2009 - Tag 95)

Am heutigen Tag hab ich eigentlich nicht sehr viel gemacht, aber auf jeden Fall etwas erholt.

Nach einem langen Morgen habe ich dann den Zug nach Akihabara genommen. Bin dort nochmal am Morgen durch die Straßen - und das Viertel wirkt ganz anders wenn wenige Leute dort sind. Ich hab dann meinen Web nach Ueno gesucht und dabei wieder einige Tempel und Schreine mitgenommen. In Ueno bin ich durch den Ueno Park gelaufen. In Ueno war auch ein Baseball Field, wo gerade irgendein Team - ohne große Motivation - trainiert hat. Denen habe ich etwas zugesehen.

Danach hab ich in Ueno - und Tokyo Station einige Shinkansen beobachtet, und bin dann mit der Bahn zur zentralen Tourist Information. Dort habe ich einiges an Infos über Kyoto, Nara, usw. eingesammelt. Dann hab ich noch nach Events wie dem im Meijin Schrein gefragt - vor allem Sumo oder Karate. Für Sumo ist ein Turnier - das dauert zwei Wochen vom 15. Nov. bis zum 29 November. Am besten wäre es natürlich am Ende, aber ich habe zumindest die Möglichkeit Sumoringer zu sehen wenn ich in der Zeit in Fukuoka wäre. Das sollte sich eigentlich einrichten lassen. Dann habe ich noch Karate gefragt - da gibt es aber nichts was passen würde, außer in Tokyo am 7. November - was blöd ist, weil ich den Tag davor, also morgen, nach Kyoto fahre. Es wäre aber gratis. Zusätzlich wurde mir ein Ort - auch wieder nur in Tokyo genannt, wo man wahrscheinlich beim Training für diverse Martial Arts Künste zusehen kann.

Danach bin ich wieder in Hostel - 15 Minuten vor 15:00 Uhr - also musste ich warten bis ich in mein Zimmer konnte. Hab noch einiges auf die Webseite hochgeladen und die Fotos importiert. Auch noch etwas die Tagestouren vom Budget Inn in Kyoto angesehen.

Zum Abendessen bin ich wieder zum lokalen Sushimeister gegangen - diesmal hab ich gleich 10 verschiedene Pärchen gegessen. Danach wollte ich eigentlich noch als Besucher das Karatetraining anschauen - sofern Möglich, doch heute ist dort statt Training ein Konzert - und es sind hunderte Menschen auf den Weg dorthin gewesen. Wie die Band heißt ist mir aber nicht klar - wohl irgendwas Japanisches.

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Weitere Bilder unter Auszeit 2009 - Japan Tokyo - Tokyo Akihabara & Uneo.

Tokyo Tag 8 (20.11.2009 - Tag 110)

Eigentlich kein ganzer Tag mehr, da ich ja in Fuji wahr, sondern nur ein Nachmittag / Abend. Nach dem einchecken hab ich erst mal fürstlich gegessen. Bei meinem Stamm Sushi Restaurant hab ich mir die diversen Fischsorten zubereiten lassen. Ich muss sagen für 1500 YEN Sushi bis sogar ich satt bin ist schon sagenhaft.

Um wenigstens noch etwas an dem Tag gemacht zu haben bin ich nach Roppongi gefahren. Dort bin ich auf das zentrale Hochhaus das bekannt ist für seinen Überblick über Tokyo bei Nacht. Die lassen sich das auch fürstlich bezahlen - 1500 YEN nur um im 52 Stock aus dem Fenster zu sehen - und nochmal 300 YEN um auch ins frei zu kommen. Ins Freie darf man dann auch nichts mitnehmen. Aber ich muss sagen, der Überblick über die Stadt ist schon gut - vorallem konnte man wirklich weit sehen. Auch gesehen habe ich, dass die Beleuchtung vom Tokyo Tower verändert wird. Zuerst war er nur normal beleuchtet, danach haben sich aber irgendwann die Farben verändert. Ein angenehmer Ausklang des Abends.

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Weitere Bilder unter Auszeit 2009 - Japan Tokyo - Tokyo Rappongi.

Tokyo Tag 9 (21.11.2009 - Tag 111)

Ich bin dann gleich nach der Ankunft aus Nagano mit der Yamanote Line noch ein paar Stationen nach Süden gefahren - so nach wie es eben geht zur Rainbow Bridge. Von dort habe ich mich dann zu Fuß aufgemacht über die Brücke nach Odaiba. Von der Brücke hat man eine gute Aussicht über die Tokyo Bay. Ich bin dann auf Odaiba - das ist eine Insel über die Rainbowbridge mit dem Festland verbunden - ins Mega Web. Das ist ein Ausstellungsgelände von Toyoto über aktuelle Modell, Zukunftsvisionen und so weiter - ein Präsentationsgebäude.

Dort hab ich mir dann diverse Autos - zahlreiche Hybridmodelle angesehen. Dann gibt es auch zahlreiche Spielereien - und diverse Zukunftsvisionen im Bereich Fortbewegung.

Über die Brücke zurück habe ich es nicht mehr geschafft - die wird ab 17:30 Uhr für Fußgänger geschlossen. Ich hab dann noch ein paar Nachtaufnahmen von der Rainbowbridge von einem Gelände vor der Brücke gemacht. Das Stativ hatte ich aber nicht mit, und gute Auflageflächen hat es auch nicht gegeben - zumindest hat immer alles gezittert, wenn die U-Bahn vorbeigefahren ist.

Mit der bin ich dann auch wieder zu einem Umsteigepunkt für die JR Line. Aber U-Bahn darf man das nicht nennen, den die fährt sehr hoch - zum Teil wirklich beängstigend Hoch über dem Boden - da wird einem ungewohnten schon mal mulmig im Bauch - ich würde sagen so auf Höhe eines fünften bis achten Stockwerks.

Zu guter Letzt konnte ich es mir wieder nicht nehmen lassen Sushi essen zu gehen.

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Weitere Bilder unter Auszeit 2009 - Japan Tokyo - Tokyo Odaiba.

Tokyo Tag 10 (22.11.2009 - Tag 112)

Der Tag war eigentlich zum Erholen gedacht. Ich wollte zuerst mal ins Internet und Infos über Unterkünfte in Bangkok einholen. Ich hab aber im Hostel auch kein anderes offenes WIFI gefunden. Die Rezeption hat mir einen Starbucks genannt der free WIFI haben soll. Dort habe ich dann mein Frühstück genossen, aber kein offenes WIFI gefunden - und der Staff hat mir dort auch nicht weitergeholfen. Also wieder ins Hostel - die haben dort Computer zum Bezahlen - 100 YEN für 15 Minuten. Ich dort auf der Suche - weiß ja das das Hostel einen von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr nicht auf den Zimmern lässt, aber in der Lobby - werde ich dann von den Computern vertrieben, die sind ja nicht in der Lobby - 18 Stock - sonder vor dem Speisesaal im 19 Stock und da darf ich nicht sein. Echt dumm gelaufen - hat mich das geärgert. Die werden dort nicht putzen oder so - das ist genauso ein Raum wie die Lobby - und dort darf ich sein, aber an den Computern für die ich bezahlen muss darf ich nicht sein.

Dann hab ich in der Lobby mit ein paar anderen Leuten gequatscht - aus Neuseeland und Norwegen - und wir sind dann nach Meiji-ji. Dort bin ich mit ihnen herumgelaufen, obwohl ich da schon war. Mein Ziel war die crazzy dressed People zu finden, die dort angeblich an einem Sonntag rumhängen. Nach einer Runde - und einem teureren Sushi Mittagessen - haben wir den Platz gesucht. Auch gefunden, nur sind da nur sehr wenige - aber doch ein paar von den Personen rumgehangen. Denen wird es wohl auch zu kalt sein. Insgesamt stechen sie aber nicht so stark hervor - ab und zu trifft man so jemanden gekleidet auch auf der Straße ohne nach ihnen zu suchen.

Am späteren Nachmittag zurück hab ich dann einfach von einem ihrer Rechner das Netzwerkkabel abgesteckt und an meinem Laptop angeschlossen - und schon hatte ich Internet. Ich hab mich etwas wegen Hotels schlau gemacht - einige in die engere Auswahl geschlossen, aber mich noch nicht final für eines entschieden / gebucht. Mein Problem im speziellen - nicht alle haben WIFI - und manche lassen sich das WIFI teuer bezahlen - und ich komme erst um 23:45 Uhr am Flughafen an - und Check in ist bei einigen nur vor Mitternacht - und in 15 Minuten schaffe ich es wohl kaum durch die Immigration, Gepäck abzuholen und ins Zentrum nach Bangkok. Finale Entscheidung werd ich wohl erst morgen oder am letzten Tag treffen.

Anstatt mich weiter zu Informieren habe ich dann noch mit dem Norweger und dem Paar aus Neuseeland herumgehangen - wir haben über dies und das diskutiert.

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Weitere Bilder unter Auszeit 2009 - Japan Tokyo - Tokyo Harajuku.

Abreise Tokyo & Tag 11 (25.11.2009 - Tag 115)

Ich hatte keinen Plan mehr für den Tag. Am Vormittag habe ich Abreisevorbereitungen getroffen - soll heißen Wäsche gewaschen, Sachen gepackt und noch alles was ich mir leisten konnte per Post verschickt. Den Lonely Planet konnte ich nicht mehr mit der Post verschicken, soviel Geld hatte ich nicht mehr - der alleine hätte über 1000 YEN ausgemacht. So habe ich nur meine CDs und ein paar alte Postkarten usw. verschickt.

Danach bin ich dann noch um die Idabashi Station herumgelaufen - zum Tokyo Dome. Das hatte ich ja bisher nicht geschafft. Die Achterbahn dort schaut zumindest vom Boden aus sehr spektakulär aus - sie geht in der Mitte durch das Riesenrad durch und auch durch einen Kreis in einem der Tokyo Dome Gebäude und über das Dach eines der Gebäude. Gefahren ist sie aber nicht wie ich dort war.

Dann hab ich noch ein bisschen Plan für Thailand gemacht - was will ich machen:

  • ca. 10 Tage Bangkok und Umgebung
  • ein paar Tage in den Norden
    • Elefanten Reiten
  • eine Woche Süden und Strand
    • Tauchen

Gegen Mittag hab ich dann das Gepäck aus dem Hostel abgeholt, den Lonely Planet für deren Bibliothek gespendet und bin aufgebrochen nach Tokyo Station - und von dort mit dem LEX zum Narita Airport. Ich bin etwas früher aufgebrochen um mich dort noch in aller Ruhe umsehen zu können. Dort hab ich mir dann noch für 6$ einen Internetzugang gekauft und mir einige Wege nach Bangkok vom Flughafen zum Hotel angesehen - und diverses weiteres unnötiges - wie immer vergeht dabei die Zeit sehr schnell.

Mit etwa 45 Minuten Verspätung sind wir dann Richtung Bangkok abgehoben.

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Weitere Bilder unter Auszeit 2009 - Japan Tokyo - Tokyo Abreise.

Fuji

Fuji Tag 1 (20.11.2009 - Tag 110)

Ich hab es mir einfach erlaubt, auch dem Weg von Kyoto nach Tokyo in Shin-Fuji einen Stopp einzulegen. Im Zug bin ich leider auf der falschen Seite gesessen - ich hatte immer die Sonne im Gesicht, wenn ich aus dem Fenster gesehen habe. Nach Shin-Fuji kommt man auch nur mit dem langsamsten Shinkansen den es gibt - mit der KODAMA Klasse die in jeder Station stehen bleibt.

In Sin-Fuji habe ich zuerst mal meinen Rucksack in einem der großen Schließfächer verstaut und mich dann zur Erkundung aufgemacht. Von der Station hat meinen einen Blick auf den Berg. Leider hat er sich hinter Wolken versteckt. Dort gab es dann auch eine Tourist Information - die diverse Webcams rund um Mt. Fuji hat, und einem sagen kann, ob die Aussicht von irgendwo gerade gut ist. Das war sie aber nicht. Andere Sehenswürdigkeiten gibt es in Fuji auch nicht. Ich bin dann etwas herumgewandert - von Shin-Fuji Station zur Fuji Station und zurück. Fuji dürfte mehr eine Industriestadt sein. Es gibt einen großen Güterbahnhof bei der Fuji Station und auch jede Menge Fabriken. Am Weg zurück hat sich der Berg - kurz vor der Weiterfahrt nach Tokyo - etwas gezeigt. Fuji Webcames wo ich mir den Berg danach nochmal angesehen habe sind unter http://www.fujigoko.tv/english/ zu finden.

Ich bin dann weiter mit einem Kodama nach Tokyo.

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Weitere Bilder unter Auszeit 2009 - Japan Tokyo - Fuji.

Nagano

Nagano Tag 1 (21.11.2009 - Tag 111)

Am Morgen bin ich mit dem Shinkansen nach Nagano gefahren. Dort hab ich mich nochmal bei der Toruist Information erkundigt - aber außer dem Tempel und vielleicht M-Wave - wobei mich das nicht Interessiert - gibt es da nicht viel. Ich hab dann noch nach ein paar der interessanten Bilder an der Wand gefragt - und da stellt sich raus, das es doch noch was Interessantes für mich gibt - den Joshin-Etsu Kogen Nationalpark.

Irgendwie- verwirrt wie ich wohl war heute - habe ich mir dann aber gedacht, geh zuerst zum Tempel und dann kannst du es dir noch überlegen ob du den teureren Ausflug zu dem Park machen willst. Na auf jeden Fall hab ich bei dem Tempel und dem Schlendrian zurück so viel Zeit verplempert, dass ich den letzten sinnvollen Bus dorthin verpasst habe. Ich war dann um 12:40 Uhr bei der Bushaltestelle, um 12:20 Uhr wäre der letzte sinnvolle Bus gewesen - es gibt zwar noch spätere, aber mit denen erreicht man den Park - welcher um 16:00 Uhr schließt erst zum Schließungszeitpunkt oder danach, denn der Weg dorthin sind ~45 Minuten Bus und dann nochmal ~40 Minuten Gehweg. Im Nachhinein ärgert mich das sehr, denn nochmal auf der Tourist Information nachgehackt gibt es sonst keine sinnvolle und oder billigere Möglichkeit dort hin, aber eine Live Webcam die wirklich ein tolles Bild gezeigt hat. Die Homepage vom Joshin-Etsu Kogen Nationalpark ist im Internet unter http://www.jigokudani-yaenkoen.co.jp/ zu finden. Die Livecam und ältere Bilder unter http://www.jigokudani-yaenkoen.co.jp/livecam/monkey/index.htm.

Damit hab ich mich dann entschieden wieder nach Tokyo zurückzufahren. Dort bin ich dann - weil noch so viel Zeit war - nach Odaiba. Mehr dazu im Tokyo Eintrag für diesen Tag.

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Weitere Bilder unter Auszeit 2009 - Japan Tokyo - Nagano.

Matsushima

Matsushima Tag 1 (23.11.2009 - Tag 113)

Am Morgen bin ich da mit dem Shinkansen hin gedüst - bzw. kurz davor nach Sendai und dann noch mit einem lokalen Zug bis Matsushima Kaigan. Auf dem Weg aus Tokyo raus habe ich dann noch dicke Rauchwolken gesehen - da dürfte es wo gröber gebrannt haben.

Die Gegend ist schon sehr schön. Da ist die Bucht, an der man entlangwandern kann. Auf drei der kleinen Inseln in der Bucht wurden Fußgängerbrücken gebaut. Diese drei haben alle eine spezielle Bedeutung - bringen Glück wenn man sie besucht. Auf einer steht dann auch ein Tempel oder Schrein sollte ich sagen. Für die dritte muss man sogar bezahlen um zu Fuß über die Brücke zu gehen. Sehr schön - obwohl mir Myiagima besser gefallen hat, den einen wirklich guten Überblick bekommt man von Boden aus nicht - da müsste man wohl schon mit dem Hubschrauber drüber fliegen. Zumindest kann ich jetzt sagen, ich habe zwei der drei großen Ansichten in Japan gesehen.

Danach bin ich mit einem Shinkansen wieder zurück nach Tokyo. Dort hab ich mir erst nochmal Yodobashi Camera in Akihabara gegeben. Einfach unglaublich was da drin vorgeht. Und auf jeder Ecke steht jemand, der einem irgendwas entgegen schreit - wie viele kleine Marktschreier in einem Geschäft.

Und zum Abschluss habe ich mir am Abend noch ein richtig deftiges Essen gegeben - so richtig voll gefuttert. Den die letzten Tage habe ich mich immer Müde gefühlt - wie wenn ich mich nicht erholen könnte - und das obwohl ich immer Richtig lange geschlafen habe. Vielleicht ist es ja von dem Essen - ausschließlich Reis und Nudeln - mit einigen wenigen Beilagen. Daher hab ich mir heute entsprechend was Westliches reingezogen - vielleicht hilft es.

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Weitere Bilder unter Auszeit 2009 - Japan Tokyo - Matsushima.

Nikko

Nikko Tag 1 (24.11.2009 - Tag 114)

Am Morgen bin ich mit dem Shinkansen nach Utsunomyia. Von dort mit der JR Nikko Line - das ist eine ganz unbedeutende Line, aber die einzige von JR nach Nikko. Die Züge auf dieser Linie gehen nicht besonders oft - ich musste 30 Minuten warten - um dann mit einem drei Wagen Zug 30 Minuten nach Nikko zu fahren. Dort habe ich dann auch das erste mal keine Tourist Information an der JR Station von einem touristischen Punkt vorgefunden - nur ein paar Infoblätter aber ausschließlich auf Japanisch.

Gesehen habe ich aber einen World Heritage Bus - die Japaner haben es mit dem World Heritage, man kann damit in Japan wohl geldverdienen, weil die Touristen da kommen, denn auch in Fuji habe ich Plakate gesehen die Mt. Fuji zu einem World Heritage Site erklären sollen - mit dem ich dann zum Nikko Nationalpark gefahren bin. Das ist der Park in dem die meisten der Einzelobjekte des World Heritage Sites von Nikko abdeckt. Ich bin dann zuerst mal zum Rinnoji Tempel - aber wie es so ist, die wirklich Interessanten Dinge darf man nicht fotografieren - die wollen sie Lieber auf Bilder und Postkarten verkaufen. Fotografieren ist verboten, aber Ramsch verkaufen sie immer - auch an den wohl heiligsten Plätzen. Für mich ist es Ramsch, aber für sie wohl nicht. Sondern vielmehr immer eine Art Glücksbringer. Und das kann alles Mögliche sein - ein Stück Papier mit einem Spruch, ein Amulett oder auch Chopsticks.

Danach hab ich mich im Toshogu Schrein umgesehen. Der hat mich sehr beeindruckt. Ich würde den wohl als noch besser als den goldenen Tempel in Kyoto einstufen. Aber er ist auch teuer - alleine der Eintritt für diesen kostet 1300 YEN. Interessant ist, dass sie einigen der sehr großen Bäumen um den Schrein einen Blitzableiter verpasst haben. Auch die Gipfel sind mit Stahlseilen mit den unteren Enden anderer Bäume verbunden - ich denke mal, damit sie auch bei einem starken Wind auf keinen Fall auf den Schrein / Tempel stürzen. Ein paar weitere Schreine auf dem Weg hab ich mir dann geschenkt - waren auch keine World Heritage Objekte denke ich.

Überraschenderweise habe ich dann am Weg zurück auch die Tourist Information in der Stadt gefunden. Mein Fehler war wohl, dass ich mit dem Bus zum Park gefahren bin. Ich dachte einen Weg, vor allem den Bergauf, kann ich mir schenken. Aber die konnte mir auch nicht mehr sagen, als das was ich eh schon aus der japanischen Lagekarte abgelesen habe. Auf dem Weg durch die Tempel ist fast nichts auf Englisch angeschrieben. Nur die wirklich wichtigen Dinge wie No Smoking, No Photos, No Video, No Shoes. Bei drei Ticketverkaufsstellen habe ich versucht zu fragen - aber Englisch konnte keiner dort somit war alles Fragen sinnlos.

Zurück habe ich dann erst mal lange auf den Zug von Nikko warten müssen, und dann nochmal einiges an Zeit in Utsunomia, aber es hat angenehm funktioniert. Am Morgen habe ich mal richtig die Tokyo Rushhour zu spüren bekommen. Die Yamanote Line am Morgen war gerammelt voll. Berührungsängste darf man da nicht haben. Man ist da zu stehen gezwungen und ein umfallen ist unmöglich. Ab und an gibt es eine kleine Kompression auf der einen oder anderen Seite wenn der Zug Gleise wechselt. Und die Leute haben gelernt sich wirklich tatkräftig aus dem Zug zu kämpfen wenn sie raus müssen, denn es ist sehr schwer durch die Leute zu kommen wenn man aussteigen muss, aber sonst fast niemand aussteigt.

Zusammengefasst kann man sagen, Nikko hat mich enttäuscht und überrascht. Enttäuscht von der Tourist Information und englischen Informationen, aber überrascht was die Tempel und Schreine angeht.

Am Abend und auch schon etwas im Zug habe ich noch den Reiseführer für Bangkok durchgelesen - mir einige Gedanken dazu gemacht. Das Hotel werde ich wohl über Walk Inn erledigen. Ich habe einfach keine sinnvolle Auswahl geschafft.

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Weitere Bilder unter Auszeit 2009 - Japan Tokyo - Nikko.