24 | 05 | 2018

Veranlassung

Ich hab ein günstiges Angebot gesehen nach Gran Canaria zu Fliegen. Da konnte ich nicht wiederstehen und musste zuschlagen. Denn die Kanaren bringen mich ein Land (auch wenn es politisch zu Spanien gehört) weiter auf der Travelers Century Club Liste der Länder.

Daten

Zeitraum

  • 09.03.2011 - 11.03.2011 und 16.03 (Abreise)

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Die Reise

Anreise

Der Tag hat leider viel zu früh starten müssen. Ich bin um 5:25 Uhr morgens von Wien mit FlyNiki nach Gran Canaria abgehoben. Echt überraschend an dem Flug war, dass die Flugzeit 5 Stunden beträgt - und das wir nicht wirklich direkt sondern eher über Europa geflogen sind. So über Zürich, dann bis Madrid und erst über Portugal wirklich nach Süden Richtung Gran Canaria. Warum das so war ist mir nicht klar - das hat aber wohl auch zu der langen, aber geplanten Flugzeit von fünf Stunden beigetragen, und auch zu 30 Minuten Verspätung.

Nach der Gepäckausgabe ging es zu Hertz wo ich dann mein Mietauto bekommen habe - damit konnte ich dann richtig in den Urlaub starten.

Tag 1

Es hat dann auf der Autobahn etwas gedauert bis ich mich mit dem Auto vertraut gemacht hatte. Mein erstes Ziel war dann Agüimes. Dort bin ich dann etwas durch die Stadt gelaufen, aber so richtig Spannend wurde es nicht.

Danach ging es gleich weiter zu Heikos Empfehlung - Maspalomas. Dort bin ich zuerst an der Küste entlang, und dann bin ich zu Fuß durch die Dünen von Maspalomas. Dabei hab ich mir auch gleich meinen ersten leichten Sonnenbrand eingefangen, weil ich meine Kappe noch im Gepäck hatte und das nicht gleich im Auto auspacken wollte - ein Fehler im nachhinein betrachtet.

Im Anschluß wollte ich noch zwei kleiner Ziele in die Richtung mitnehmen, wenn ich schon so weit in Süden war. Daher bin ich noch Puerto Rico and den Strand, und im Anschluß an die Playa de Morgan. Die Wege dort hin sind interessant zu fahren - man fährt die ganze Zeit an der Küste entlang - teilweise aber sehr hoch über dem Meer - und ständig im Slalom - sändig links, rechts usw.. - die Straße hat sich da ganz an das Land angepasst. Auch sehr intersant, an den Küsten haben sich auch die Hotelanlagen teilweise sehr späktakulär in die Felsen eingebettet. Auf das ja kein Zentimeter Küste ungentutz blieb.

Am Abend ging es dann nach Vecindario - dort war mein Hotel - und vorallem auch mächtig verkehr durch die kleinen Einbahnstraßen - kaum ein weiterkommen. Dort bin ich dann auch am Abend noch rumgelaufen - und hab dann das erste mal die Sprit Preise wahrgenommen - alles relevante noch knapp unter einem Euro je Liter - unfassbar.

Tag 2

An diesem Tag hab ich mich auf den Weg einmal quer durch die Insel gemacht. Einmal von Süden über Maspalomas, San Bartolome, Tejeda, Teror nach Las Palmas de Gran Canaria.

Die wichtigeste Sehenswürdigkeit am Weg, den Roque Nublo konnte ich leider von Wolken und Nebel nicht sehen. Auch hat am Anfang das Wetter nicht mitgespielt - mehr oder weniger den ganzen Vormittag (oder auch im Süden) hat es geregnet und war neblig. Erst im Norden wurde es dann schön - da habe ich dann auch einen kleinen Hügel erkommen um das gute Wetter in empfang zu nehmen - und in Las Palmas war es dann wieder absolutes Strandwetter mit bis zu 26°C.

Das Fahren auf der Strecke war aber schon sehr anstrengend - zwar gibt es überall Leitplanken, aber zum Teil ist die Straßenqualität schon arg schlecht. Und das fahren der Serbentinen hoch und runter - wenn man den ganzen Tag Slalom fährt - führt dazu das man sich irgendwann nicht mehr so gut fühlt - auch mir wurde irgendwan etwas schlecht.

Tag 3

An dem Tag sollte ich am Abend ja die Fähre von Agaete nach Teneriffa nehmen. Daher wollte ich nochmal über den Süden um die Insel. Dabei ging es zuerst an den schon bekannten Orten vorbei bis ich dann nach Mogan selbst gekommen bin. Dort irgendwo in der Nähe gab es dann eine späktakulären Überblick über die Steilküste von Gran Canaria. Aus 500 Meter Seehöhe konnte man direkt nach unten aufs Wasser sehen.

In Agaete war ich dann schon kurz nach Mittag. Dort habe ich es mir dann gute gehen lassen und etwas Sightseeing betrieben. Insgesamt war es aber noch zu viel Zeit um die alleine mit dem Warten auf die Fähre zu verbringen - auch wenn der Ort mit Strand und Küste sehr schön war - und daher bin ich nochmal weiter nach Norden.

In Arukas habe ich mir dann noch die Kathredrale und Altstadt angesehen.

Am Abend ging es dann mit der Fähre nach Santa Cruz de Tenerife. Mit etwas Verspätung wegen der rauen See - und die hat man zu Anfang der Fahrt auch noch sehr stark gemerkt. Ich war schon oft mit einer Fähre unterwegs, aber hier ist mir das erste mal wirklich übel geworden. Ich musste mich zwar nicht übergeben, aber weit davon entfernt war ich auch nicht. Ich hab zumindest mitbekommen das sich irgendwer übergeben musste. Man hat wirklich jede Welle gespürt - ein paar sind mit viel wucht gegen das Schiff sodass es richtig gearbeitet hat.

Abreise

Am Morgen ging es schon früh raus. Mit Frühstück hab ich dann noch einiges an Zeit vertrödelt. Am Flughafen hab ich ewig gebaucht um das Auto zurückzugeben, weil die das "Return" für "Rental Car Return" nicht angeschrieben haben. Danach lief aber alles halbwegs normal. Wir sind mit etwa 25 Minuten Verspätung nach Wien gestartet, aber wundersamerweise war der Rückflug wesentlich schneller als der Hinflug. Auch sind wir diesesmal wieder über Teile von Afrika gefolgen.

Zusammenfassung

Die Insel war sehr schön - das Wetter in Summe gut. Hat mir gut gefallen, mir sehr viel Abwechslung geboten. Ich denke etwas mehr Zeit könnte man haben, aber den Großteil kann man in ganzen drei Tagen - wenn man sie lange gestaltet - erkunden.

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