17 | 12 | 2018

Veranlassung

Als Freund von außergewöhnlichen Zielen, und mit keiner Idee für 2008 haben mir Freunde Island empfohlen. Mit seinen extremen Gegensätzen was die Jahreszeiten, Temperaturen ja selbst die Stunden mit Tageslicht betrifft ist es das ideale Ziel für mich.

Daten

Zeitraum

  • 10.07.2008 - 01.08.2008

Bildgalerien

Videogalerien

Die Reisevorbereitung

  • Erst einmal musste der Urlaub in der Firma abgestimmt werden - das hat so seine Zeit gedauert
  • Den Flug habe ich auf http://www.ebookers.at gebucht.
  • Nachdem ich den Flug gebucht habe hätte ich mich sofort um Hotel etc umsehen sollen, aber es hat bis kurz vor der Reise gedauert bis ich mich dazu durchringen konnte.
  • Island Informationen habe ich auf http://www.icetourist.is gefunden sowie verweise auf andere Seiten von dort.
  • Auf der Suche nach Hotels habe ich festgestellt das Island sehr teuer ist.
  • Es gibt in Österreich keine Bank die Valuten zu vernünftigen Konditionen verkauft, deshalb habe ich mich zur Vorort Behebung an einem Geldautomaten entschlossen.
  • Camping ist eine Option (http://www.reykjavikcampsite.is).
  • Hosteling International Iceland bietet eine Reihe sehr guter Tagestouren.
  • Mietautos sind in Island dreimal so teuer wie in Österreich oder Deutschland - wie ich mobil sein werde ist mir noch nicht klar!
  • Auch kurz vor der Reise habe ich noch nichts fix gebucht - ich werde alles Vor Ort organisieren

Die Reise

Tag 1

Der Flug ist so gegen Mitternacht angekommen. Dann hieß es den schweren Rucksack mit allem zu schultern. Als erstes wollte ich Geld beheben - wie viele andere an nur einem Automaten - eine endlose Schlange. Genauso wie bei den Tickets für den Bus da die Automaten defekt waren.
Mit dem Bus zum Campingplatz - der Zelt-aufbau war so gegen 03:00 Uhr abgeschlossen. Angenehme Nachtruhe.
Am Morgen habe ich dann zu Fuß begonnen die Stadt zu erkunden. Ich bin dabei auch bei der Tourist Info vorbeigekommen und habe mir eine Welcome Card gekauft, Postkarten und ab dem 16ten ein Mietauto für 12 Tage. Um 17:00 Uhr mit dem Bus zurück.
Am Abend hat es dann zu Regnen begonnen - Freibad im Regen ist in Island sehr angenehm, da die Wassertemperatur alles überdeckt.

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Weitere Bilder unter Island 2008 - Reykjavik - Tag 1.

Tag 2

Noch immer Regen. Was machen? Wieder etwas in der Stadt spazieren gegangen. Da sich meine Regenjacke aber nicht so regen tauglich herausgestellt hat bin ich dann ins Nationalmuseum. Am späteren Nachmittag hat es dann zeitweise kurz zu Regnen aufgehört. Da bin ich dann noch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln die diversen Locations angefahren.

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Weitere Bilder unter Island 2008 - Reykjavik - Tag 2.

Tag 3

Noch immer Regen. Nachdem es dann um 10:00 Uhr mal kurz zu regnen aufgehört hat wollte ich mir Videy Island ansehen. Ich bin dann zur Fähre gegangen - nur leider fährt sie am Sonntag erst zu Mittag. Dann eben wieder ins Freibad - das Beste was man bei schlechtem Wetter machen kann. Am Nachmittag bin ich dann Wale Watching gefahren, Auch da hat es die ganze Zeit geregnet - schrecklich. Zudem war das Bot auch noch ganz voll - die Aida hat in Reykjavik angelegt - und da sind einige auch mitgefahren. Daher hatte ich keine gute Sicht und hab nicht alles mitbekommen. Nur einen Wal hab ich springen sehen. Fotografieren war bei dem Wetter auch die Hölle. Dann gleich wieder zurück, weil ich vollkommen nass war.

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Weitere Bilder unter Island 2008 - Reykjavik & Wale Watching.

Tag 4

Am morgen ging es mit Reykjavik Excursions auf einen 10 stündigen Ausflug nach Thorsmörk. Nach einer 3,5 Stunden Fahrt sind wir dort angekommen - bei Regen. Nach einer Mittagspause sind wir dann über eine Hügelkette gewandert - ca. 2 Stunden - und dann wieder zurück zum Bus. Noch ein Zwischenstopp an einem Wasserfall und wechsel des Busses ging es dann in 2.5h zurück - ich war völlig durchnässt. Nach einer heißen Dusche zum aufwärmen ging es dann noch ans Wäsche waschen.

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Weitere Bilder unter Island 2008 - Tagesausflug Thorsmörk.

Tag 5

Dieser Tag war eine Tagesausflug mit MountainTaxi gewidmet - Iceland in a Nutshell. Zuerst ging es in einen Park, dann auf einen Gletscher, dann in eine Lava-höhle und danach an Wasserfälle und einen Hot Pod - sowie einige kleiner Stopps dazwischen. Ales in allem eine sehr schöne und ausgewogene Tour - richtig zum weiterempfehlen. Dabei auch noch nette Leute kennengelernt - Ann und ihre beide Töchter Eva und Sam aus Virginia (USA). Zudem auch noch dass erste mal mit zumindest zeitweise Sonnenschein.

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Weitere Bilder unter Island 2008 - Tagesausflug Iceland in a Nutshell.

Tag 6

An diesem Tag wurde ich erst einmal durch die große Kälte in der Nacht geweckt, sodass ich mich erst einmal richtig einpacken musste, und dann am morgen durch die große Wärme. Es war schon am morgen strahlend kräftiger Sonnenschein. Den Vormittag habe ich mit relaxen in der Sonne verbracht. Mittags habe ich dann mein Auto bekommen. Mit dem bin ich dann gleich mal nur so durch die Gegend gefahren und dann nach Geysir und Gullfoss. Das raus aus der Stadt hat mich doch erheblich aufgehalten - ich bin einige male falsch gefahren. Wenn man die Sprache und all die Sonderzeichen nicht kennt tut man sich unheimlich schwer mit Straßennamen. Letztendlich klappte es dann doch und es wurde noch ein super Tag am Geysir und Gullfoss Wasserfall.

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Weitere Bilder unter Island 2008 - Mietauto, Geysir, Gullfoss.

Tag 7

An diesem Tag habe ich meine Zelte in Reykjavik abgebrochen und habe mich richtig auf den Weg gemacht. Zuerst bin ich nochmals Richtung Westen. Hab mir den Airport nochmals angesehen - bin dann noch zur Blue Lagoone gefahren - bin aber nicht rein, auch von Außen gibt es Wanderwege wo man das herrlich blaue Wasser zu Gesicht bekommt sowie auch das Geothermalkraftwerk. Dann ging es weiter über Hveragerdi und Sellfoss zu den Skogafoss Wasserfällen. Weiter ging es dann zum Solheimajökull Gletscher. Dort kann man mit dem Auto fast bis ganz an den Gletscher fahren und dann auch bis zum Gletscher und auf den Gletscher gehen. Von dort dann nach Dyrholaey - ein großer Felsen am Wasserrand an den man rauf fahren kann. Man hat von oben eine fantastische Aussicht auf den Strand und die Umgebung sowie auch auf einen natürlich entstandenen Bogen den das Wasser aus dem Felsen gespült hat. Die Übernachtung war dann am Campingplatz von Vik.

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Weitere Bilder unter Island 2008 - Reykjavik to Vik.

Tag 8

Zuerst einfach immer der Straße 1 folgend - immer wieder mal abbiegen um so manchen "Point of Interest" zu bestaunen. Dabei ging es mal an eine Höhle, mal an einen Strand. Dort dachte ich erst - lass das Auto am Ufer stehen (weil nur mit 4WD weiter zu fahren erlaubt ist) und geh zum Wasser, aber nach einer halben Stunde hab ich umgedreht und bin dann doch mit dem Auto rausgefahren. Vom Parkplatz aus sieht es nicht so weit aus, aber wenn man geht und geht - und das Wasser kommt nicht näher dann beginnt man zu grübeln wie weit es dann noch ist. In Summe waren es dann doch 5km bis zum Wasser. Weiter auf der Route kommt man dann zum Skeidararsandur - dort wo unter dem Vatnajökull ein Vulkanausbruch war und sich das Wasser in einem See unter dem Gletscher gestaut hat - und dann nach einem Montag binnen kurzer Zeit 3-4 km³ Wasser auf einmal runtergekommen sind - mit riesigen Eisbergen - die alles weggerissen haben. Von dieser Erinnerungsstätte ging es dann zum Skaftafellsjökull Gletscher. Vom gleichnamigen Campingplatz gibt es einen Wanderweg der einen wieder bis zum Gletscher bring.

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Weitere Bilder unter Island 2008 - Vik to Skaftafells.

Tag 9

Weiter auf der Ringstraße zu einem absoluten Highlight - den Gletscherseen mit Eisbergen in Jökulsarlon. Ein unbeschreiblicher Anblick- und bei Windstille spiegeln sich die Eisberge mit den umgebenden Gebirgen auch noch so schön im Gletschersee. Dann ging es weiter in die großen Städte im Osten - nur leider sind die nicht so groß. Von Höfn hätte ich mir mehr erwartet, aber letztendlich ist es ja nur ein Ort mit 1500 Einwohnern - aber eben einer der Großen. Weiter die Küsten entlang ist ein wirklich faszinierendes Gebiet. Strände mit feinem schwarzem Kieselsand. Berge die vollkommen zerfallen - sie sehen für mich irgendwie aus wie die Sandhaufen Gottes. Außer einigen kleinen Orten mit natürlichen Häfen gibt es nicht viel. So habe ich dann in Djupivogur mein Zelt aufgeschlagen.

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Weitere Bilder unter Island 2008 - Skaftafells nach Djupivogur.

Tag 10

Weil es im Osten ja nicht so viel gibt - und bei meiner Kamera der Speicherplatz schon voll wurde - und ich nirgends einen Ort gefunden habe der mir eine SD Card auf eine DVD brennt - bin ich dann die weiteren Städte abgefahren - bis mir dann eine Tourist Information gesagt hat das die nächste Möglichkeit wohl in Akureyri sein wird. Dann habe ich mich mit einer ho-ruck Fahrt von Egilstadir über Myvatn auf nach Akureyri gemacht. In Myvatn bin ich noch bei den Hverir Heißen Quellen stehen geblieben - faszinierend. Hügel die sich erhoben haben wo heißer Dampf ausströmt. Schlammlöcher die kochen - und die Farben die sich dadurch ergeben haben. Danach ging es in einem die 100 km direkt nach Akureyri. Dort habe ich am lokalen Campingplatz übernachtet.

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Weitere Bilder unter Island 2008 - Djupivogur nach Akureyri - Myvatn.

Tag 11

Morgens habe ich dann in einem Fotoshop die SD Card auf eine DVD brennen lassen. Danach habe ich mir den ganzen Tag die Highlights von Myvatn angesehen. Zuerst bin ich auf den Hverfell Vulkan gestiegen, Dann habe ich mir Drumbidor angesehen. Dann ging es auf den Krafla - ein unbeschreibliches Gebiet. Zuerst gibt es dort ein Geothermalkraftwerk, dann einen mit Wasser gefüllten Vulkankegel und dann unvergesslich die fast aktivem Teile des Vulkans. Mann geht dort 30 Minuten und erreicht dann heiße Quellen mit den buntesten Farben die man je gesehen hat. Dann geht man noch ein Stückchen weiter und steht praktisch in einem neuen Lavafeld wo es nur über gemachte Wege geht weil es an manchen Stellen noch so heiß ist dass sie Schuhe schmelzen können. Dann gibt es dort noch kleinere Kegel und Spalten wo es immer noch raus dampft. Dort wir noch immer Wärme abgegeben. Dann hat es leider zu regnen begonnen, aber dadurch hat man gesehen wo es noch heiß war, weil dort der Boden nicht so schnell feucht wurde. Dann habe ich mich auf die Suche nach einem Campingplatz gemacht. Ich bin dann auf einem gewesen und es hat geschüttet wie aus Eimern. Da bin ich mit zwei deutschen ins Gespräch gekommen - sie wollten per Anhalter nach Akureyri weil sie dort eine Künstlerwohnung haben. Letztendlich habe ich mich mit ihnen arrangiert - ich fahre sie nach Akureyri dafür kann ich bei ihnen auf dem Sofa schlafen - dadurch erspare ich mir den Zelt-aufbau und die Nacht im strömenden Regen.

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Weitere Bilder unter Island 2008 - Akureyri nach Akureyri - Myvatn.

Tag 12

Nachdem ich bei den zwei deutschen Künstlerinnen in Akureyri sehr gut geschlafen haben und so ganz einfach den Regen umschiffen konnte habe ich mich um 09:00 Uhr wieder auf den Weg gemacht. Nun bin ich diesmal nicht die bekannte Route nach Myvatn gefahren, sondern habe mich zuerst auf den Weg nach Husavik gemacht. Dann ging es über Asbyrgi zum wasserreichsten Wasserfall in Island - Dettifoss. Dann wieder nach Myvatn und später über Akureyri nach Siglufjordur.

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Weiter Bilder unter Island 2008 - Akureyri nach Siglufjordur - Dettifoss.

Tag 13

Irgendwie gibt es Westlich von Akureyri nicht viel zu sehen. Auf dem Weg von Siglufjordur nach Borgarnes sind mir eigentlich nur ein paar Wasserfälle und Torfhäuser begegnet. Sonst war es fast ausschließlich ein Tag im Auto.

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Weitere Bilder unter Island 2008 - Siglufjordur nach Borgarnes.

Tag 14

Von Borgarnes habe ich mich auf zum Snaeffelljökull gemacht. In Elborg habe ich einen Wanderung zu einem inaktiven Vulkankegel gemacht - diesen hat man schon bei der Anreise aus vielen Kilometern Entfernung klar erkennen können. Der Weg war weiter als gedacht - es hat gute zwei Stunden gedauert bis ich den Rundgang erledigt gehabt habe - vom Parkplatz aus hat es bei weitem nicht so weit ausgesehen, aber der Wanderweg ist sehr verschlungen und geht viele längere Kurven durch den Busch. Danach bin ich dann weiter gefahren und zu den so bekannten Felsformationen bekommen wo lauter quadratische Säulen von einer Felswand wegbrechen bzw. noch stehen. Danach ging es an der südlichen Küste von Snaeffells entlang Richtung Snaeffellsjökull. Leider war es die ganze Zeit bewölkt und man konnte die Gipfel der Berge nicht sehen. Ich habe mich dann auf die Suche nach einem Campingplatz gemacht - in Bjarg hätte laut meiner Karte einer sein sollen, ich konnte ihn aber einfach nicht finden. Dann ging es eben weiter - in Arnarstapi habe ich dann einen gefunden - aber die wollen dort wohl Touristen abzocken - 1500 ISK pro Nacht im Zelt und es gibt noch nicht einmal eine Dusche - das war mir zu viel und ich bin dann einfach weiter um die Halbinsel gefahren bis ich dann in Olafsvik wieder einen Campingplatz gefunden habe - 600 ISK mit Dusche sind ein akzeptabler Preis. Ich habe dann am Abend noch eine andere deutsche Camperin kennengelernt mit der ich mich noch nett unterhalten habe. Der Zeltaufbau war hier der insgesamt interessanteste, weil bei so starkem Wind war das eine echte Herausforderung.

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Weitere Bilder unter Island 2008 - Borgarnes nach Olafsvik.

Tag 15

Morgens ging es mit dem Auto durch Olafsvik. Dann habe ich mich mit der deutschen Camperin auf den Weg zum Gletscher Snaefellsjökull gemacht. Wir sind zuerst mit dem Auto zu einer bekannten Wanderstelle gefahren um auf den Gletscher zu gehen. Gemeinsam haben wir uns dann auf den Weg nach oben gemacht. Es war ein herrlicher Ausblick auf die Umgebung sowie wirklich sehr schönes Wetter. Wir haben es dann nur zu einem Zwischengipfel auf ca. halber Höhe zwischen dem Gipfel und dem Parkplatz geschafft, aber dennoch. Es hat sich ein herrlicher Rundumblick auf die Snaefellshalbinsel ergeben. Dann sind wir mit dem Auto weiter und haben noch alle weiteren Punkte auf der Route zum Gletscher angefahren. Auf einem zweiten Wanderweg haben wir Mittag gemacht. Kurz vor der Abfahrt haben wir uns noch eine Höhle angesehen. Dann sind wir wieder zurück auf den Campingplatz. Nach einer kleinen Pause zum erholen bin ich dann nach Grundarfjördur gefahren und habe mir dort das Stadtfest angesehen und etwas gegessen. Am Abend habe ich mit weiteren deutschen Campern gesprochen - sie haben mir die Westfjords und den westlichsten Punkt Islands empfohlen.

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Weitere Bilder unter Island 2008 - Olafsvik nach Olafsvik - Snaefellsjökull.

Tag 16

Nach einem sehr frühen morgen - ich wollte ja die Fähre in die Westfjords um 09:00 Uhr bekommen - habe ich mein regennasses Zelt zusammengepackt und mich auf den Weg nach Stykkisholmur gemacht. Von dort ging es mit der Fähre für 5700 ISK in die Westfjords. Dort habe ich dem deutschen Paar das ich am Vortag getroffen habe Folge geleistet und den Weg nach Westen angetreten um die größte isländische Puffinkolonie zu sehen. Der Anblick an der steilen Felsküste war spektakulär. Nach einer kleinen Wanderung - einigen wirklich sehr schönen Fotos von Puffins und Seemöwen - der Sichtung von ein paar Seehunden und einem gemütlichen Mittagessen habe ich mich dann wieder auf den Weg gemacht. Ich bin alle auf der Route gelegenen größeren Städte angefahren bis ich mich dann für einen Campingplatz in Talknafjördur entschieden habe.

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Weitere Bilder unter Island 2008 - Olafsvik nach Talknafjördur.

Tag 17

Nach der Übernachtung in Talknafjördur habe ich mit dem Auto den Weg nach Reykjavik angetreten. Außer einer sehr langen Fahrt mit einigen kleinen Stopps an diesem und jenem Fjord in den Westfjords hat sich aber nichts Spezielles ergeben. Der Weg war nur extrem lang - ca. 380km - und das mit ca. 100km auf Schotterstraßen.

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Weitere Bilder unter Island 2008 - Talknafjördur nach Reykjavik.

Tag 18

Nach einer verregneten Nacht ging es zu erst einmal an das Wäsche waschen. Dann habe ich mit dem Auto noch einige Runden durch die Stadt gemacht, um dann bei der Tankstelle am BSI nochmal zu tanken und zu Mittag zu essen um dann das Auto ohne Probleme zurückzugeben. Anschließend habe ich noch einen Stadtrundgang gemacht um mir dann im Visitor Center eine Ausstellung zum Reykjavik Hafen Projekt anzusehen. Zu meinem Glück gab es dort auch noch gratis Internet. Anschließend ging es noch zu Grayline um eine Tour für morgen zu buchen. Ich will doch noch Schneemobile fahren. Dabei habe ich gleich nochmals die ganze Golden Circle Tour zu einem verbilligten Tarif bekommen.

Tag 19

Von Greyline habe ich eine Golden Circle Tour verbilligt bekommen, weil ich nur Schneemobil fahren wollte, den Rest aber schon gesehen habe. Da sie die Touren aber nur im Winter verkaufen konnte ich zum selben Preis alles mitmachen. Daher sind wir wieder Geysir, Gullfoss und all die anderen Orte angefahren. Erst gegen Ende ging es dann zu einem Gletscher, wo wir unseren Super Jeep verlassen mussten, Winterausrüstung bekommen haben und dann mit einem großen Allradtransporter Richtung Gletscher gefahren sind. Dort wurden wir dann in die Schneemobile eingewiesen - und das wir leider nur alle in einer Schlange fahren dürfen und niemand vom Kurs abweichen oder alleine fahren darf, weil das im Sommer zu gefährlich ist - es sind überall Gletscherspalten. Wir sind dann in Schlange am Gletscher gefahren. Ich konnte dann eine Stunde auf dem Schneemobil fahren. Da dies der letzte Stop war ging es dann gleich wieder zurück nach Reykjavik.

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Weitere Bilder unter Island 2008 - Tagesausflug Golden Circle & Snowmobile.

Tag 20

Ein Tag strahlender Sonnenschein. Als wir raus zum Fischen gefahren sind war herrlichstes Wetter. Wir sind insgesamt drei stellen angefahren, und an jeder hatte ich etwas an der Leine. Beim letzten Stopp habe ich sogar einen etwas größeren Fisch gefangen. Die anderen male eher etwas kleinere. Das vom Haken nehmen und wieder ins Wasser werfen ist eine etwas glitschige Angelegenheit aber sonst ist es eine super Erfahrung. Vielleicht werde ich jetzt etwas öfter fischen gehen. Den Rest des Tages habe ich mit relaxen verbracht - zu allem anderen war es einfach viel zu heiß.

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Weiter Bilder unter Island 2008 - Tagesausflug Sea Angling.

Tag 21

Mein letzter Tag - ich habe schon morgens das Zelt abgebaut - und es war gut so, denn am Abend hat es gerechnet. Dann habe ich auf die Abholung für die Tagestour "Hekla Vulkano" gewartet - mit 45 Minuten Verspätung wurde ich dann auch abgeholt. Zuerst ging es mit einen fahrt direkt auf 950 Meter Seehöhe auf eine Zwischenanhöhe des Hekla Vulkans. Dort oben herrschte vielleicht ein Sturm - so dass man gerade noch stehen konnte, und dieser hat immer Sand weggeblasen - es hat bei jedem Fußtritt richtig Staub in die Luft gewirbelt. Dann ging es noch nach Landmanalaugar. Eine wirklich beeindruckende Gegend mit seinen bunten Bergen, Lavafeldern und heißen Quellen. Nach einer fast zweistündigen Wanderung sind wir dann schon am Ende gewesen und haben uns auf den Heimweg gemacht. Dabei haben wir noch einen kleinen Wasserfall besucht. Ich bin dann noch etwas essen gegangen - habe meine letzten Kronen für zwei Hotdogs ausgegeben - und dann auf den Flybus gewartet der uns zum Flughafen gebracht hat. Dort in einer endlosen Schlange zum Einchecken gewartet und mich dann am Flughafen umgesehen - so groß ist der leider nicht, als dass mann dort viel unternehmen könnte. Mit etwas Verspätung ist es dann nach München gegangen. Zuerst konnte ich im Flugzeug überhaupt nicht schlafen weil es unerträglich heiß war. Das haben dann die Stewardessen auch gemerkt und etwas kühlere Luft eingestellt. Nach dem Essen habe ich dann wohl eine halbe Stunde geschlafen ehe wir schon wieder zum Landeanflug auf München angesetzt haben. Dort ging es dann zum Schalter und es hieß warten - raus konnte ich nicht, da wir in Kevlavik keine Bordkarte für die Weiterflüge bekommen haben. Ich hab dann auf der Bank in München noch zirka eine Stunde geschlafen - bis dann eine halbe Stunde vor Abflug endlich wer gekommen ist. Nach dem Einstieg aller anderen habe ich dann eine handgeschriebene Bordkarte bekommen weil der Drucker nicht funktioniert hat. Ein wirklich abenteuerlicher Flug - dann von München nach Wien haben sie dann auch nicht mehr abserviert, weil keine Zeit dazu blieb.

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Weitere Bilder unter Island 2008 - Tagesausflug Hekla Vulcano & Landmanalaugar.

Zusammenfassung

Super Land, Super Leute, wechselhaftes Wetter - im Sommer lange Tage. Was ich vor der Reise nicht bedacht habe - Island ist Neuseeland sehr ähnlich. Eigentlich findet man alles auch in Neuseeland außer Gletscherseen mit Eisbergen und so aktive Vulkane, dass sie noch dampfen und man sich daran verbrennen kann. Ich kann Island nur jedem weiterempfehlen - oder aber Neuseeland, aber nur bedingt beides.